Immobilienwirtschaftliches Glossar

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Einträge zu Wei – Werk

Weiberlehen (historisch): Seinerzeit keineswegs abfällige Bezeichnung für ein von einer Frau gehaltenes und über die mütterliche Linie vererbtes Lehen. Diese Lehensform entstand im Hochmittelalter im Gebiet des Heiligen Römischen Reiches. Ein inhaltsgleicher Begriff ist »Kunkellehen«.

Weichdach: Ein mit weichen bzw. nachgiebigen Materialien (Bitumen, Holz, Stroh usw.) gedecktes bzw. abgedichtetes → Dach.

Weiche Fondskosten: Siehe → Weiche Kosten (Immobilienfonds).

Weiche Immobilienfondskosten: Siehe → Weiche Kosten (Immobilienfonds).

Weiche Kosten (Immobilienfonds): Ein Oberbegriff für Kosten, die im Rahmen von Fondsgestaltungen über die Summe aus Objektkaufpreis und üblichen Erwerbsnebenkosten (die grundsätzlich beim Eigentumsübergang einer Immobilie anfallen) hinausgehen bzw. über diesen hinaus berechnet werden. Weichkosten beinhalten Vergütungen für Leistungen des Initiators (Gesellschaftsgründung, Konzeption / Strukturierung, Prospektierung, Kapitalbeschaffung, Verwaltung, Abverkaufsanbahnung / -durchführung usw.), ein regelhaft vereinbartes → Agio (für das es bei Honorierung interner Leistungen keine belastbare Begründung gibt) sowie externe Kosten (Steuer- / Rechtsberatung, Finanzierungsvermittlung, Vertriebsprovisionen, eventuelle Platzierungsgarantien usw.). Weiche Kosten stellen keine investive Größe im eigentlichen Sinn dar, keine Ausgaben, die unmittelbar in den Erwerb einer Immobilie bzw. Erträge generierender Flächen fließen. Gemessen an direkten Erwerbslösungen (durch einen Anleger oder eine Anlegergruppe) sind sie als verlorenes Kapital einzustufen. Nun ist offenbar, dass die wenigsten Menschen wohlhabend genug sind, ein kleines Fachmarktzentrum, geschweige Wolkenkratzer oder Mega-Malls zu kaufen. Über ein Fondskonstrukt können Betuchtere immerhin Miteigentümer werden. – Dies in aller Regel allerdings um einen hohen Preis, insofern weiche Kosten (sie bewegen sich mehrheitlich zwischen 12 % und 18 %) mittel- wie unmittelbar hart auf die (verkaufsförderlich kalkulierten) Renditen durchschlagen. – »Mittelbar« deshalb, weil Fondsanbieter auf eine wettbewerbsfähige »Renditeoptik« bedacht sind. Übersetzt heißt das, von ihnen vermarktete Objekte sind in aller Regel weit schwächer zu beurteilen, als solche, die zu gleichen → Vielfachen direkt erworben werden bzw. wurden.

Weicher Standortfaktor: Ein eher unterschwellig wirksamer, hinsichtlich seines Einflusses nur unscharf bestimmbarer → Standortfaktor und / oder einer, der sich bei entsprechendem politischen Gestaltungswillen vergleichsweise leicht verändern bzw. modellieren lässt. Zu den weichen Faktoren zählen z. B. Image-Momente.

Weichholzfaserplatte: Eine seltenere Bezeichnung der ࢐ Holzfaserdämmplatte.

Weichkosten (Immobilienfonds): Siehe → Weiche Kosten (Immobilienfonds).

Weidemole: Eine niederländische Miniaturwindmühle, die eine vorwiegend zu Entwässerungszwecken eingesetzte Spielart der → Kokerwindmühle darstellt. Die Weidemole ist mit einer rückwärtigen Fahne ausgestattet, die für eine selbstständige Windführung sorgt. Kennzeichnend ist eine zweiteilige Drehachse, deren Teile gekuppelt sind.

Weiderost: Eine bodengleich über einer flachen oder schachtartigen Aushebung verlegte Metallstab- oder Rohrkonstruktion, die von seitlichen Zäunen oder Mauern begrenzt wird. Die Abstände zwischen einzelnen Elementen sind so bemessen, dass Huftiere keinen sicheren Tritt finden. Weideroste werden oft auf rege befahrenen Wirtschaftswegen verlegt; sie erübrigen den Einbau von → Gattern.

Weihefest (Bauwesen): Ein anderes Wort für »Richtfest« – eine Zeremonie, die vollzogen wird, wenn Rohbau und Dachstuhl (oder das Dach) vollendet sind.

Weiher: Ein kleinflächiges, stehendes Oberflächengewässer (Stillwasser) geringer bis mittlerer Tiefe, das keine Zu- und Abflüsse besitzt.

Weiherhaus (historisch): Vorwiegend während des Spätmittelalters in Süddeutschland verbreitete Form eines kleinen, nur bedingt wehrhaften Adelssitzes, der auf einer Weiher- oder Teichinsel errichtet wurde. Zumeist war der Zugang durch eine Zugbrücke gesichert.

Weiherhäuschen: Siehe → Weiherhaus (historisch).

Weinbauerngut: Siehe ࢐ Weingut.

Weinbauernhaus: Eine begriffliche Entsprechung für »Winzerhaus«. Es handelt sich um ein Wohnhaus eines Winzers bzw. Weinbauern, das häufig Wirtschaftsbereiche im Untergeschoss, in Anbauten oder im Keller aufweist (Kelterraum, Weinabfüll- und Weinlagerräume).

Weinberghaus: Ein kleineres, in einem Weinberg bzw. Weingarten errichtetes Gebäude, das als Wetterschutz und Plattform für die Rebenwacht sowie zur Lagerung von Werkzeugen und Utensilien dient(e), die bei der Bearbeitung eines Weinbergs benötigt werden. Weinberghäuser sind – vor allem in stark hängigem Gelände – vielfach zweistöckig ausgelegt, wobei der Aufenthaltsraum gewöhnlich im oberen Geschoss liegt.

Weinberghäuschen: Siehe → Weinberghaus.

Weinbergsrain: Die physische Grenze eines Weinbergs.

Weinbergstaffel: Eine schmale, in einem Weinberg angelegte, aus unverbundenen Natursteinen in einer angedeuteten Mulde hergestellte → Treppe. Die gefällefolgenden Weinbergstaffeln erschließen den jeweiligen Weinberg und verbinden einzelne Anbauterrassen bzw. im Hang streichende Wege. In steilen Lagen sind sie gewöhnlich von Lesesteinmauern eingefasst.

Weinbergstreppe: Siehe → Weinbergstaffel.

Weingartenhaus (funktional): Eine Entsprechung von → »Weinberghaus«.

Weingut: Ein zumeist größerer Weinbaubetrieb, der – streng genommen – ausschließlich selbst erzeugte Trauben zu Wein und weinhaltigen Getränken verarbeitet. Der Begriff bezieht sich auch auf dem Betrieb zuzuordnende Wohn- und Wirtschaftsgebäude.

Weinlagerstein: Siehe → Weinlagerziegel.

Weinlagerziegel: Aus gebranntem Ton hergestellter → Ziegelstein, der eine oder mehrere rohrähnliche Aussparungen aufweist, deren Durchmesser und Tiefe es gestattet, handelsübliche Weinflaschen aufzunehmen. Weinlagerziegel besitzen regelhaft Nut und Feder, sodass sie sich ohne Mörteleinsatz stabil miteinander verbinden lassen.

Weißasbest: Der deutsche Name des zur Serpentingruppe gehörenden Chrysotils. Weißasbest war der im bauindustriellen Bereich am häufigsten genutzte Asbest. Verwendet wurde er insbesondere als Bewehrungsfaser im Asbestzement.

Weißes Meranti (Holz): Ein homogenes, mittelschweres, nur bedingt gegen Pilzbefall gefeites Holz aus dem süd- und südostasiatischen Raum; der Baum zählt zur Familie der Dipterocarpaceae. Eingesetzt wird Weißes Meranti u. a. zur Produktion von Sperrholz und zur Herstellung von Schalungselementen.

Weiße Wanne: Eine aus wasserundurchlässigem Beton hergestellte, Feuchtigkeit bzw. drückendes Wasser aussperrende Keller- bzw. Raumabdichtung; sie erübrigt zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen.

Weitabspannmast: Ein → Freileitungs- bzw. → Abspannmast, der sich in großem Abstand zu anderen Masten erhebt. Er dient dazu, große Weiten, etwa Talungen, zu überspannen. Diese Mastart kennzeichnen gemessen an Standardmasten größer Abstände zwischen den Leiterseilen, um auszuschließen, dass diese miteinander in Berührung kommen (z. B. windbedingt).

Weite, lichte (gebäudebezogen): Der freie Horizontalabstand zwischen einzelnen Bauteilen (Wände, Deckenunterkante, Fußbodenoberkante) oder die Breite einer Öffnung.

Welcome Desk (Hotellerie): Die Hotelrezeption bzw. der Empfang eines → Hotels samt Infrastrukturbereich und zugehörigem Vorfeld, an dem Gäste begrüßt, ein- und ausgetragen, informiert und anderweitig unterstützt werden.

Wellblech: Eine mit wellenförmigem Profil versehene Platte aus Blech. Die Wellung bedingt, dass bereits dünne Bleche sehr steif und tragfähig sind. Bleche mit gewelltem Querschnitt wurden bereits ab 1500 hergestellt. Heute wird Wellblech – zumeist verzinktes Stahlblech – u. a. zur Dachabdeckung genutzt.

Wellenbrecher (Stadionbau): Mehrere Meter lange, fest verankerte, geländerartige Metallkonstruktion auf den Rängen von Stehplatztribünen. Diese auf verschiedenen Stufen gegeneinander versetzten Elemente sollen verhindern, dass eine Menschenmasse unkontrolliert in Richtung der Sport- bzw. Spielfläche drängt bzw. in diesem Zusammenhang Stürze auftreten.

Wellenbrecher (Wasserbau): Ein im Küstenschutz eingesetztes Element bzw. eine bauliche Anlage, das bzw. die dazu dienen, die Energie anrollender Wellen dissipativ herabzusetzen. Zu den schwimmenden Wellenbrechern zählen z. B. spezielle Pontons, zu den fest installierten Formen gehören Molen und → Tretrapoden.

Wellnessanlage: Eine bauliche Einrichtung, die räumlich und ausstattungsbezogen darauf ausgerichtet ist, ihren Nutzern Erholung und Entspannung zu verschaffen. Typische Elemente sind Dampfbäder, Saunen, Schwimmbecken und Massagebereiche.

Wellnessbereich (Hotel, physisch): Jener bauliche Bereich bzw. Trakt eines Hotels, in dem sich gesundheitsnahe bzw. der körperlichen Entspannung dienende Einrichtungen (Dampfbäder, Saunen, Whirlpools, Schwimmbecken / Badelandschaften, Massagebereiche) konzentrieren.

Wellnesseinrichtung: Siehe → Wellnessanlage und → Wellnessbereich.

Wellnesshotel: Ein Hotel, das betont auf gesundheitsnahe bzw. der körperlichen Entspannung dienende Einrichtungen setzt. Zu diesen gehören Dampfbäder, Saunen, Whirlpools, Schwimmbecken / Badelandschaften, Massagebereiche u. a. m.

Welsche Haube: Eine Turmbedachung. Die ursprüngliche Welsche Haube besteht aus zwei geschweiften, glockenförmigen Hauben, einem laternenartigen Zwischenstück und einer krönenden Zwiebelhaube. Die Dachform ist insbesondere bei Renaissancekirchen Süddeutschlands und Österreichs verbreitet. Teils wurden Varianten geschaffen, die aus drei geschweiften Dächern und zwei Laternen bestehen.

Welsche Zinne: Eine unter mehreren Bezeichnungen der → Kerb- bzw. → Schwalbenschwanzzinne.

Wendeanlage (Verkehrswesen): Namensgemäß eine Anlage, die Fahrzeugen eine Wende- bzw. Umkehrmöglichkeit bietet. Wendeanlagen stellen befestigte, kreis- oder hammerförmig ausgeführte Verkehrsflächen dar, die über eine Sackgasse erschlossen sind; angelegt werden sie vor allem, um großen Fahrzeugen wie Bussen, Müllentsorgungslastern oder Löschzügen das Wenden zu erleichtern bzw. zu ermöglichen.

Wendehammer (Verkehrswesen): Rechteckig oder trapezförmig ausgelegte → Wendeanlage.

Wendehammer, einseitiger (Verkehrswesen): → Wendehammer, bei dem die zuführende Sackgasse auf einer sie gleichsam verlängernden Seite einmündet. Die Lenkbewegung erfolgt folglich nur in einer Richtung.

Wendehammer, zweiseitiger (Verkehrswesen): → Wendehammer, bei dem die zuführende Sackgasse (annähernd) mittig in den Wendebereich einmündet.

Wendekreis (Verkehrswesen): Eine (annähernd) rund ausgelegte → Wendeanlage.

Wendelstein: Gewöhnlich unmittelbar mit dem Hauptgebäude verbundener, diesem gleichsam vorgesetzter oder in einem Gebäudewinkel hochgezogener Turmbau, der ein Treppenhaus bzw. eine regelhaft gewendelte Treppe umschließt. Vor allem während der Gotik und der frühen Renaissance in Deutschland und Frankreich bei Repräsentationsbauten verbreitete Wendelsteine kennzeichnen runde oder mehreckige, oft hexa- oder oktogonale Grundrisse.

Wendeltreppe: Eine schraubenförmig bzw. helikal um Wendeltreppe im niederösterreichischen Stift Melkeine senkrechte, regelhaft zylindrische Achse geführte Treppe. Die zentrale Achse kann von einem Stützpfeiler gebildet werden oder sich als offener Raum (= Treppenauge) darstellen. Das Bild zeigt eine Wendeltreppe im niederösterreichischen Stift Melk.

Wendeltreppe, doppelläufige: Zwei miteinander verwobene Wendeltreppen, die gegeneinander laufen, deren An- und Austritte also um 180 Grad gegeneinander versetzt sind. Ein sehenswertes Beispiel aus spätgotischer Zeit befindet sich in der Grazer Burg (Österreich).

Wendenknüppel: Eine der vielen regionalen Bezeichnungen für einen senkrechten Pfahl, der einen Giebel überragt.

Wendeplatte (Verkehrswesen): Ein in Hanglage angelegter → Wendeplatz.

Wendeplatz (Verkehrswesen): Eine andere Bezeichnung der → Wendeanlage.

Wendeschleife (Verkehrswesen): Eine → Wendeanlage, die einem Kreisverkehr ähnelt, also eine Fahrbahn aufweist, die ein betontes Zentrum umläuft.

Wendischer Verband (Mauerwerk): Ein Mauerwerksverband, bei dem sich innerhalb einer Lage jeweils zwei → Läufer mit einem → Binder abwechseln. Der Verband wird auch »Kirchenverband« oder »Märkischer Verband« genannt.

Werft (allgemein): Ein Betrieb bzw. eine Anlage, der bzw. die auf den Bau und / oder die Wartung, Überholung und Reparatur von Booten, Schiffen, Luftschiffen oder Flugzeugen ausgelegt ist.

Werftareal: Gesamt- oder Teilgelände eines Betriebes, der Wasserfahrzeuge baut und / oder wartet.

Werfte: Eine andere Bezeichnung der → Wurt bzw. → Warft.

Werftgelände: Gesamt- oder Teilareal eines Betriebes, der Wasserfahrzeuge baut und / oder wartet.

Werfzeug (historisch): Ein Sammelbegriff für insbesondere bei Belagerungen eingesetzte Geräte bzw. Wurfmaschinen, deren Geschosse eine Flugbahn mit hohem Scheitelpunkt beschreiben.

Werk (Festungsbau): Sammelbezeichnung für alle einzelnen, weitgehend selbständigen Befestigungen neuzeitlicher Festungen.

Werk (materielle Produktion): Eine andere Bezeichnung der Fabrik. Es handelt sich um eine großflächige, aus einem oder mehreren Gebäuden bestehende Produktionsstätte, in der maschinell bzw. maßgeblich von Maschineneinsatz geprägt Güter hergestellt werden.

Werk, detachiertes (Festungsbau): Ein → Fort, ein mehr oder minder weit vor den Hauptwällen errichtetes, selbständig verteidigungsfähiges Festungswerk.

Werk-Frischmörtel: Ein industriell vorgefertigter bzw. einsatzbereit vorgemischter → Mörtel. Diese Mörtel sind mit → Erstarrungsverzögerern versetzt, wodurch sie in aller Regel für anderthalb Tage verarbeitungsfähig bleiben.

Werkhof (Verkehrswesen, Schweiz): Die begriffliche Entsprechung der → »Straßenmeisterei«.

Werkplanung: Eine andere Bezeichnung der Ausführungsplanung. Dieser Teil der Bauplanung entspricht in Deutschland der Leistungsphase 5 gemäß → HOAI. Die Werkplanung konkretisiert Entwurfs- bzw. Genehmigungsplanungen soweit, dass ein Bauvorhaben (Neubau, Umbau) in die physische Realisierung übergeführt werden kann; sie dient als Grundlage der Vergabe. Im Zuge der Erarbeitung werden detaillierte Werkpläne erstellt, die neben allen Maßen u. a. Angaben bezüglich vorgesehener Baustoffe und Bauteile beinhalten. Die Werkplanung ist weiterhin Grundlage für die Vorfertigung von Bauelementen (Fenster, Türen, Träger usw.). Typischerweise sind Architekten und / der Bauingenieure sowie Fachplaner (Heizung usw.) beteiligt.

Werkstatt: Ein Raum, Gebäude- oder Gebäudebereich, in dem manuell unter Werkzeugeinsatz und / oder unter Verwendung von Maschinen Güter gefertigt, gewartet oder repariert werden.

Werkstätte: Siehe → Werkstatt.

Werkstattgebäude: Ein Gebäude, das eine oder mehrere → Werkstätten beinhaltet.

Werkstatttrakt: Ein Gebäudeteil bzw. -flügel, der von Werkstattnutzungen dominiert wird, also eine oder mehrere, seine Funktion prägende Werkstätten beinhaltet.

Werkstein: Ein behauener oder anderweitig überarbeiteter bzw. in Form gebrachter → Kunst- oder → Naturstein.

Werk-Trockenmörtel: Eine Sammelbezeichnung für industriell vorgefertigte Mörtelmischung, die alle trockenen Bestandteile beinhalten; diese Mischungen werden auf der Baustelle mit Wasser versetzt, um sie verarbeiten zu können.

Werk-Vormörtel: Eine Mischung nicht hydraulisch aushärtender Bestandteile mit Kalk, Sand, Zusatzstoffen / –mitteln und Wasser. Der Zement wird auf der Baustelle in zweckentsprechender Menge zugegeben.