Immobilienwirtschaftliches Glossar

1 / 9 - A - Abd - Abg - Abs - Abw - Ai - Alte - Angel - Ap - Are - Ass - Aus - Av - B - Bar - Bau - Bauh - Baul - Baus - Baustoff - Be - Ben - Betonf - Bin - Bo - Boh - Bre - Bur - C - Ci - D - Dar - Dep - Do - Dre - E - Eink - Ek - Er - F - Fam - Fer - Fi - Flachm - Fo - For - Fr - Frem - Fro - Funk - G - Gas - Gef - Geh - Geschi - Gi - Gr - Gru - Grunds - Grup - H - Hau - He - Ho - Holz - Hoteli - Hu - I - Immobilienl - In - Ins - J - K - Kap - Kat - Ke - KG - Kle - Kn - Kon - Kor - Kran - Kry - L - Lai - Lat - Lee - Li - Lo - M - Markt - Mau - Mehr - Mietf - Mis - Mol - Müh - N - Ne - Ni - No - O - Ol - P - Par - Pe - Pfer - Pl - Po - Pr - Pu - Q - R - Raum - Reet - Ren - Ri - Rok - Ru - S - SB - Sche - Schil - Schm -Schu - Se - Sel - Si - So - Sp - Spi - St - Staf - Stan - Stat - Sti - Sto - Strau - Stuhl - Sub - T - Te - Ter - Tief - Tor - Tr - Tri - Tro - Tun - Turm - U - Ug - Un - V - Verbl - Verk - Verm - Vi - Vo - W - Wasser - Wei - Wert - Wi - Wo - Wohnung - Wu - Z - Zi - Zu

Einträge zu Tri

Tribock (Belagerungstechnik): Bekannter unter dem Namen »Blide«. Es handelte sich um die größte und schwerste, ausschließlich als Belagerungsgerät eingesetzte Wurfmaschine des Mittelalters. Kernkomponente war ein aufgebockter, beweglich gelagerter Wurfarm, an dessen kurzem Abschnitt ein Gegengewicht angebracht war. Das Wurfgeschoss hing in einer Schlinge am Ende des langen Abschnitts des Wurfarmes.

Tribok: Siehe → Tribock (Belagerungstechnik).

Trifore: Siehe → Triforienfenster.

Triforie: Siehe → Triforienfenster.

Triforienfenster: Ein dreibogiges, von zwei Mittelsäulen gegliedertes → Fenster.

Triforium: Ein die Hauptschiffwände spätromanischer und gotischer Kirchenbauwerke gliederndes, lediglich zum Mittelschiff hin geöffnetes Mittelgeschoss zwischen → Arkaden und Licht- bzw. → Obergaden. Während der → Romanik waren Triforien häufig als bloße Wandgliederung eingeschaltet bzw. in Form von Blendarkaden eingesetzt; in gotischen Bauwerken wurden Triforien mehrheitlich einem Laufgang vorgesetzt, der Chor und Langhaus umlief. In frühgotischer Zeit wurde das Triforium bzw. die »Dreibogenöffnungen« vielfach in ein vierbogiges Element übergeführt.

Triglyph: Siehe → Triglyphe.

Triglyphe: Eine von zwei senkrechten Schlitzen bzw. Rillen in drei Felder gegliederte Zierplatte im Gebälk dorischer Bauwerke, die mit → Metopen abwechselt. Kennzeichnend ist, das neben den beiden mittigen Schlitzen zwei randliche Halbschlitze bestehen.

Triglyphenfries: Triglyphenfries: Ein von einer Abfolge von Triglyphen und Metopen gebildeter → Fries im Gebälk dorischer Bauwerke.

Trinidadasphalt: Ein qualitativ hochwertiger → Naturasphalt, der in Form eines Sees auf der Insel Trinidad (Kleine Antillen) vorkommt.

Trinkwasserbrunnen: Eine zwecks Erschließung idealerweise unbedenklich trinkbaren Grundwassers (oder sonstiger Wasserquellen) gebohrte oder gegrabene bzw. ausgeschachtete Anlage, deren Schacht bzw. Röhre gewöhnlich durch Ausmauerung, Auskleidung oder Verrohrung einsturzgesichert und durch Überhöhung der Schachtmauern und / oder eine Abdeckung vor Verunreinigungen geschützt ist.

Triobalken ® (Holzbau): Ein industriell vorgefertigtes Nadelholzprodukt bzw. Balkenschichtholz, das aus drei faserparallel entlang ihrer jeweiligen Flachseite miteinander verklebten Kanthölzern bzw. Bohlen besteht.

Triskel (das / der): Siehe → Triskele.

Triskele (die): Ein bereits bei jungsteinzeitlichen Kunstgegenständen und Bauwerken auftauchendes Ornament, das aus drei radialsymmetrisch angeordneten Formen bzw. Symbolen zusammengesetzt ist. Verbreitet verbindet es Kreise, Spiralen, Dreiecke bis hin zu fein ausgearbeiteten Menschen- oder Tierfiguren in sich.

Tritt (Stufe): Eine einzelne, der vertikalen Raumüberwindung dienende Stufe.

Trittkante (Stufe): Auch »Stufen(vorder)kante« genannt. Der Begriff bezeichnet die vordere Begrenzung einer Trittfläche bzw. die Schnittlinie von Trittfläche und (soweit vorhanden) → Stoß- bzw. → Setzstufe.

Trittschalldämmung: Maßnahmen und physische Elemente, die ergriffen bzw. eingesetzt werden, um Schallentwicklungen zu unterbinden, die durch Bewegung auf Fußböden entstehen.

Triumphbogen (frühchristliche Sakralarchitektur): Ein → Bogen in einer bei Einzug eines Querschiffs entstehenden Wand, die den Chorbereich vom Langschiff eines Kirchenbauwerks trennt.

Triumphbogen (römische Antike): Ein freistehender, regelhaft prunkvoll verzierter Torbau, der zur Glorifizierung buchstäblich mörderischer Kriegstaten ausnehmend erfolgreicher Feldherrn errichtet wurde.

Triumphbogen (Sakralarchitektur, Mittelalter): Ein → Bogen, der sich über den Frontbereich des → Chors spannt.

Triumphkreuz: Ein regelhaft deutlich mehr als mannshohes, während des Mittelalters in Kirchenbauwerken angebrachtes, optisch raumprägendes Kruzifix. Gewöhnlich wurde es im Eingangsbogen des → Chors (auch als »Triumphbogen« bezeichnet) aufgehängt.