Immobilienwirtschaftliches Glossar

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Einträge zu Pu - Py

Pub: Ein angelsächsischer, ins Deutsche eingegangener Begriff, der eine → Kneipe bzw. eine Schankwirtschaft bezeichnet. Pub ist die Verkürzung von »Public House«.

Public Private Partnership: Ein ins Deutsche übernommener Anglizismus, der vielfach zu »PPP« verkürzt wird. Er steht für Partnerschaft von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft. In der deutschen Immobilienpresse werden entsprechende Modelle seit Jahrzehnten thematisiert. Tatsächlich erweisen sie sich als kompliziert; ihre Marktbedeutung ist gering.

Puff: Eine umgangssprachliche Bezeichnung für »Bordell« bzw. »Freudenhaus«. Es handelt sich um ein Gebäude oder einen Gebäudeteil, in dem gewerbsmäßig sexuelle Dienstleistungen angeboten werden.

Pufferwehr (Bahn): Eine andere Bezeichnung für einen → Prellbock.

Pulgenkunst: Siehe → Bulgenkunst (historisch, Bergbau).

Pultdach: Ein von nur einer, gewöhnlich schwach bis mäßig geneigten Fläche gebildetes Dach, das zumeist als → Sparrendach konstruiert ist.

Pulvermagazin (Festungsbau): Ein zumeist abgesetzt von anderen Bauten errichtetes Gebäude – oft ein → Turm – zur Aufbewahrung von Schießpulver.

Pulverturm (Festungsbau): Ein → Pulvermagazin bzw. Munitionslager in Turmform.

Pulvinus (Architektur): Ein ausladender, kissenförmiger Kämpfer oberhalb eines Kapitells bzw. einer Säule mit kreisförmig eingerollten Seiten. Der Pulvinus wird auch »Volutenpolster« genannt.

Pumpensumpf (Bergbau): Die tiefste Stelle eines → Schachts, von der aus Grubenwasser, das sich dort sammelt, abgepumpt wird.

Pünt: Eine vor allem in der deutschsprachigen Schweiz und einigen süddeutschen Gebieten geläufige Bezeichnung des → Heim-, → Klein- bzw. → Schrebergartens.

PU-Schaum (Bauwesen): Eine verbreitete Bezeichnung für polyurethan-basierten → Montageschaum.

Puteal (historisch, Wasserversorgung): Die Einfassung eines antiken römischen Brunnens bzw. einer Schöpfgelegenheit wie eines → Impluviums.

Pütt: Eine umgangssprachliche Bezeichnung für »Bergwerk», »Grube», »Mine», »Zeche«.

Putz (Bau): Eine auf Grundlage von Mörtel oder Baugips hergestellte, zunächst plastische, später aushärtende Masse, die zum Belag bzw. Bewurf von Mauern und Wänden dient.

Putzerei: Ein in Teilen Österreichs – u. a. in Wien – verbreiteter Ausdruck für »Wäscherei« bzw. »Reinigung«.

Putzfasche: Ein aus → Putz hergestellter, Fenster und / oder Türen umlaufender Streifen. Siehe auch → Fasche.

Putznutung (Architektur; gegenständlich): Ein zumeist rasterhaft entwickeltes Muster, das durch Bearbeitung noch nicht vollständig ausgehärteten Putzes mit Fugeisen entsteht. Putznutungen dienen dazu, die Oberfläche von Fassaden zu gliedern; sie sind ein typisches Element von → Quaderputzen. Hier erwecken sie den Eindruck, als wäre die jeweilige Wand aus Quadersteinen gefügt.

Putzsystem (Mörtel): Die Gesamtheit aufgebrachter Putzlagen, die im Verbund untereinander sowie in Verbindung mit dem Putzuntergrund spezielle Eigenschaften aufweisen bzw. besonderen Anforderungen genügen.

Pylon (Brückenbau): Ein schlanker, aus Stahl oder Beton errichteter Pfeiler, über den bei Schrägseil- und Hängebrücken die tragenden Stahlseile geführt werden, an denen der Brückenüberbau bzw. die Fahrbahn aufgehängt ist.

Pyramide (Bauwerk): Ein zumeist auf quadratischem Grundriss errichtetes Bauwerk, dessen Seitenflächen von Dreiecken gebildet werden, die in einer Spitze zusammenlaufen. Die Ägyptische Pyramiden waren mit Kalkstein verkleidet, also nicht – wie heute – als gestufte Bauwerke wahrnehmbar.

Pyramide, gerade: Eine → Pyramide mit polygonaler, einen Mittelpunkt aufweisender Grundfläche, deren (gedachte) Verbindung zwischen Spitze und Mittelpunkt senkrecht zur Grundfläche verläuft und die gleich lange Seitenkanten besitzt.

Pyramide, regelmäßige: Eine → Pyramide mit regelmäßigem polygonalen Grundriss, dessen Mittelpunkt der Fußpunkt der zentralen Höhenachse bzw. der Bauwerkshöhe ist. Regelmäßige Pyramiden sind somit zugleich → gerade Pyramiden.

Pyramide, reguläre: Siehe → Pyramide, regelmäßige.

Pyramidion: Der obere, pyramidenförmig ausgebildete Abschlussstein einer Pyramide.

Pyramidendach: Eine andere Bezeichnung des Zeltdaches. Ein Dach, das sich aus vier dreieckförmigen, oben zusammenlaufenden Dachflächen zusammensetzt.

Pyramidentreppe: Eine aus mindestens drei Stufenbändern bestehende Treppe, die aus einer Stirnseite und zwei im rechten Winkel abstrahlenden Seitenpartien besteht oder einen achteckigen Grundriss aufweist. Ihre Stufenbänder führend entweder zu einem erhabenen Podest oder zu einer am Treppenfuß gelegenen Fläche bzw. Vertiefung. Die Pyramidentreppe kann als winklige Spielart der → Kegeltreppe aufgefasst werden.

Pyramidentreppe, negative: Eine → Pyramidentreppe, deren Stufenbänder eine am Treppenfuß gelegene Fläche bzw. Vertiefung einfassen. Diese Form ist abwärtsgerichtet bzw. konkav ausgebildet.

Pyramidentreppe, positive: Eine → Pyramidentreppe, deren Stufenbänder zu einer podestähnlichen Fläche aufsteigen bzw. eine konvexe Form ausbilden.