Immobilienwirtschaftliches Glossar

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Einträge zu Pfer – Pi

Pferch: Ein von Hürden bzw. Bretterzäunen eingefasstes Areal, in dem Vieh – vor allem Schweine und Schafe – für die Nacht zusammengetrieben wird.

Pferdebahn: Der früheste Vorläufer der elektrifizierten → Straßenbahn, bei dem Pferde schienengeführte Wagen zogen.

Pfette: Kurzwort für »Dachpfette«. Ein waagerechter, gewöhnlich parallel zu → First und → Traufe angebrachter Träger, auf dem die Dachsparren aufliegen. Abhängig von der jeweiligen Position sind First-, Fuß- und Mittelpfette zu unterscheiden.

Pfettendach: Eine Dachkonstruktion, deren wesentliches Element lastabtragende → Pfetten sind.

Pfettensparren: Eine → Pfette, die auch den Zweck eines → Sparren erfüllt.

Pflanzenstein: Vergleiche → Pflanzstein.

Pflanzgebot (Baurecht, Deutschland): Ein in § 178 Baugesetzbuch verankertes Recht einer Gemeinde, → Eigentümer per Bescheid zu verpflichten, ihre Grundstücke entsprechend der im → Bebauungsplan getroffenen Festsetzungen zu bepflanzen.

Pflanzring: → Pflanzstein.

Pflanzstein: Eine andere Bezeichnung für »Florwallstein», »Hangflorstein« oder »Wallflorstein«. Es handelt sich um ein topf-, beckenartiges, aus Beton vorgefertigtes Behältnis, das im Verbund mit anderen zur (optisch wertigen) Böschungssicherung genutzt wird. Diese Elemente sind regelhaft so geformt, dass sie miteinander verzahnbar sind, wodurch sich eine stabile Reihenverbindung herstellen lässt. Pflanzsteine besitzen zumeist runde, quadratische oder rechteckige Grundflächen. Von unten nach oben rückspringend gegeneinander gesetzt, werden sie herangezogen, um wandartige Konstruktionen zu errichten.

Pflaster (Belag): Ein aus Einzelsteinen gefügter Belag, der insbesondere im Straßen- und Wegebau vorkommt, teils auch für die Befestigung von → Terrassen oder im Fußbodenbau eingesetzt wird. Pflaster setzen sich regelhaft aus Tragschicht, Pflasterbettung und abschließender Gesteinslage zusammen.

Pflaster, Venezianisches: Ein Verlegemuster, bei dem die einzelnen Steine derart angeordnet werden, dass der Eindruck einer Schuppung entsteht. Konkret: Der Belag setzt sich aus einander (scheinbar) überlappenden Bögen zusammen. Gewöhnlich wird das Verlegemuster »Schuppenbogenpflaster« genannt.

Pflaster, Wiener: Ein Oberflächenbelag aus zahlreichen Einzelsteinen, die in einem 45-Grad-Winkel zum Straßen- oder Platzrand gereiht sind. Das zumeist als »Diagonalverband« bezeichnete Verlegemuster kann als gekipptes → Reihenpflaster verstanden werden, dessen Rand drei- oder fünfeckige Steine abschließen.

Pflasterstein: Ein zur Herstellung einer Pflasterdecke genutzter Stein. Es kann sich um unbearbeitete → Natursteine (z. B. Kiesel), → Naturwerksteine oder → Kunststeine handeln.

Pflasterstraße: Eine → Straße, deren Belag bzw. Oberfläche aus einzelnen Steinen zusammengesetzt ist. Dieser Belag ruht regelhaft auf einer Bettung, die wiederum auf eine Tragschicht aufgebracht ist.

Pflasterung (gegenständlich): Siehe → Pflasterverband.

Pflasterung (prozessual): Die Herstellung eines → Pflasterverbandes.

Pflasterverband: Ein Oberflächenbelag aus einer Vielzahl von Einzelsteinen, die nach einem Verlegemuster angeordnet sind.

Pflasterverlegemuster: Das Anordnungsschema, nach dem die einzelnen Steine einer Pflasterdecke gesetzt werden.

Pflasterverlegung: Die Herstellung eines → Pflasterverbandes bzw. einer Pflasterdecke.

Pflegeheim: Siehe → Pflegeimmobilie.

Pflegeimmobilie: Ein Gebäude, das der Unterbringung, Betreuung und Pflege von Menschen dient, die nicht in der Lage sind bzw. in absehbarer Zeit nicht mehr sein werden, einen uneingeschränkt selbständigen Haushalt zu führen bzw. einer Unterstützung durch angepasste Gebäudestrukturen und / oder Dritte bedürfen. Pflegeimmobilien lassen sich in zwei Gruppen aufteilen, nämlich → Seniorenimmobilien (Anlagen altengerechten / betreuten Wohnens, Seniorenwohnheime, -pflegeheime, -residenzen) sowie anderweitige → Betreuungsimmobilien, die der Aufnahme unmündiger, bedrohter, sozial benachteiligter oder behinderter Bevölkerungskreise dienen (Behindertenheime, Kinder- / Jugendheime, Obdachlosenheime, Asylantenwohnheime, Einrichtungen des geschützten Wohnens, Hospize).

Pflege-Immobilie: Siehe → Pflegeimmobilie.

Pflegeimmobilienfonds: Ein Anlegergelder bündelndes Investmentvehikel, das eingesammelte Eigenmittel (nebst regelhaft beschafftem Fremdkapital) in den Kauf einer oder mehrerer → Pflegeimmobilien investiert. Günstigenfalls erzielen beteiligte Anleger aus laufenden Einnahmen und dem letztlichen Abverkauf des Fondsobjektes bzw. -portfolios eine mehr oder minder ansehnliche Verzinsung, ungünstigenfalls erweist sich eine Beteiligung als Kapitalvernichtung.

Pforte: Ein an ein kleines → Tor erinnernder Gebäudezugang.

Pfortenburg: Auch »Portenburg«. Es handelte sich um eine an einer Landes- bzw. Territorialgrenze errichtet Zollburg.

Pfortenring: Der an einer → Pforte angebrachte Klopfring.

Pförtnercontainer: Eine kleine, vorgefertigte, transportable Raumeinheit, die als → Pförtnerhaus dient.

Pförtnerhaus: Ein kleines Gebäude am Eingangs- bzw. Zufahrtsbereich von Firmengeländen, Universitäts- und Forschungseinrichtungen oder gesicherten bzw. abgeschlossenen Wohnsiedlungen. Es dient der Zugangskontrolle sowie der Information und Anmeldung von Besuchern oder der Unterstützung von Bewohnern oder Mitarbeitern.

Pförtnerhäuschen: Siehe → Pförtnerhaus.

Pförtnerloge: Ein Abteil im Eingangsbereich von Gebäuden, an dem Besucher empfangen bzw. angemeldet, Gebäudebewohner oder in einem Gebäude(komplex) beschäftigte Firmenmitarbeiter unterstützt werden. Vielfach befinden sich in den Pförtnerlogen Teile der Sicherheitsanlagen (Videoüberwachungs-, Alarmsystemmonitore).

Pfosten: Ein stehender → Balken bzw. ein langgestrecktes, vertikales Bauelement.

Pfosten (Bohle): Eine österreichische Bezeichnung für → Bohle.

Pfosten, loser (Fensterbau): Eine andere Bezeichnung des → Stulp, einer vertikalen Profilleiste am → Stulpflügel eines zweiflügligen Fensters.

Pfostenbau (Objekt): Siehe → Pfostenhaus.

Pfostenbauweise: Eine der ältesten, Konstruktionsweisen im Hausbau, die als Vorläufer der → Fachwerkbauweise anzusehen ist. Sie beruht darauf, dass die Form bestimmende Pfosten tief in den Erdboden eingraben, und die entstehenden Zwischenräume durch beworfenes bzw. verputztes Flechtwerk, Lehm oder Blockbohlen ausgefüllt wurden.

Pfostenhaus: Ein Gebäude, dem eingegrabene, das → Dach tragende Pfosten zu seinem Namen verhalfen. Die Zwischenräume wurden durch Flechtwerk, Lehm oder Blockbohlen geschlossen. Es handelt sich um eine für die mittel- und nordeuropäische Frühzeit typische Bauweise.

Pfostenkappe: Ein aufgesetzter, regelhaft überstehender oberer Pfostenabschluss zumeist spitzdachartiger Form. Die Kappe schützt den Pfosten vor eindringendem Wasser und gefrierbedingten Schäden; häufig erfüllt sie zugleich eine zierende Funktion.

Pfosten-Riegel-Bauweise: Siehe → Pfosten-Riegel-Konstruktion.

Pfosten-Riegel-Fassade: Siehe → Pfosten-Riegel-Konstruktion.

Pfosten-Riegel-Konstruktion: Eine Bauweise, die es gestattet, großflächige Öffnungen und feingliedrige Fassaden herzustellen. Kennzeichnend ist eine Verbindung von Pfosten- und Riegelprofilen, die gemeinsam ein skelettähnliches Tragwerk ergeben. Die Last wird über die Pfosten abgetragen, die mit den Riegeln verschraubt, verschweißt oder zusammengesteckt werden. Die Profile bestehen zumeist aus Metall (Aluminium, Stahl) oder Holz. Zur → Ausfachungen werden in aller Regel Glaselemente verwendet. Befestigt sind die Füllungen durch Pressleisten. Tragwerk und Fassadenfelder werden durch Dichtungsprofile verbunden.

Pfostenschoner (Aufsatz): Oft gleichbedeutend mit → »Pfostenkappe« verwendet, in der Praxis oftmals nur eine dem oberen Pfostenende aufgesetzte Blechdose oder ein aufgenageltes Brettchen. Hier wie dort steht der Schutz vor eindringendem Wasser im Vordergrund.

Pfropfung (Holzbearbeitung): Eine stabile Längsverbindung zweier Rundhölzer; die Verbindung kann z. B. mittels eines Dorns erfolgen.

Phase (Elektrik): Umgangssprachliche Bezeichnung für einen → Außenleiter.

Phasenleiter (Elektrik): Umgangssprachliche Bezeichnung für einen → Außenleiter.

Phiesel (Burgenbau): Ein beheizbares Frauengemach im → Palas einer → Burg.

Photobeton: Ein → Sichtbeton, dessen Oberfläche mit dauerhaften bildlichen Darstellungen bzw. Mustern versehen ist. Vertiefend siehe → Fotolith-Verfahren und → Vectogrammtechnik.

Photoelektrischer Brandmelder: Ein auf dem Streulichtverfahren beruhender Brandmelder. Gelangen Rauchpartikel in die Kammer des Melders, wird der von einer integrierten Infrarotdiode ausgehende Prüfstrahl gestreut, was ein Fotosensor registriert. Gegebenenfalls wird ein Alarm ausgelöst.

Photovoltaikmodul: Ein aus eingefassten Solarzellen bestehendes Anlagenteil, das Sonnenenergie in elektrische Energie umwandelt.

Physische Infrastruktur: Ein Sammelbegriff für üblicherweise gemeinschaftlich erstellte und zu unterhaltende bzw. für einen mehr oder weniger allgemeinen Gebrauch bestimmte Gebäude, Bauwerke, Konstruktionen, Systeme, Anlagen und Einrichtungen, die menschliche Aktivitäten zeitweilig oder langfristig unterlagern, sie also ermöglichen, erleichtern und / oder fördern (sollen). Beispiele bieten Kanalisationen, Verkehrsträger (Straße, Schiene, Wasser), Kraftwerke oder Kliniken. In obiger Definition klang an, dass diese Einrichtungen u. a. dazu dienen (sollen), die Lebensqualität zu erhöhen. Tatsächlich bedingen Aufbau und Unterhalt vieler Infrastrukturen einen unverhältnismäßig hohen, letztlich durch Lebenszeit zu begleichenden Aufwand, der ihren Nutzen fragwürdig erscheinen lässt.

Piano nobile: Das am besten ausgestattete Stockwerk eines im Eigentum einer wohlhabenden Person bzw. Familie stehenden Hauses oder die Hauptwohnung innerhalb eines solchen Gebäudes. Der italienische Begriff ist älter als die (gründerzeitliche) französische »Beletage«.

Pida (der): Ein vor allem bei Hindu-Tempeln im indischen Bundesstaat Orissa anzutreffendes, pyramidales Dach, das eine terrassenähnliche Stufung aufweist.

Pida Deul: Siehe → Pida-Deul.

Pida-Deul (der): Ein im Orissa-Stil errichteter Hindu-Tempel, den ein → Pida abschließt.

Piedestal: Ein gestalterisch betonter, mehr oder minder reichhaltig verzierter Sockel von → Statuen, → Säulen oder (kleineren) Gebäuden. Der Begriff wird im Allgemeinen nur auf mehrgliedrige, gewöhnlich Fußgesims, Schaft und Kranzgesims aufweisende Sockel bezogen. Eine begriffliche Entsprechung ist »Postament«.

Pier: Eine langgestreckte, seitlich mit Holz, Stahl oder Stahlbeton befestigte, in ein Zierpilaster an der Fassade der Franziskanerkirche in Ljubljana (Slowenien)Hafenbecken, einen Fluss oder Kanal gelegte Aufschüttung, die regelhaft in einem 90-Grad-Winkel von einem → Kai ausgeht. Die Oberfläche ist meist asphaltiert oder betoniert. Piers dienen dazu, die Anzahl von Anlagestellen für Schiffe zu erhöhen. Ein anderer Ausdruck ist »Kaizunge«.

Pilaster: Ein in einen Mauerverbund integrierter, zur Fassadengliederung herangezogener Teilpfeiler, der tragende Funktionen erfüllen, aber auch reinen Zierzwecken dienen kann. In Putz oder Stuck ausgeführt, bilden Pilaster u. a. ein verbreitetes Element der Scheinarchitektur. Die deutsche Bezeichnung ist »Wandpfeiler«. Rechts eine Aufnahme zierender, also keine statische Funktion erfüllender Pilaster an der Fassade der Franziskanerkirche in Ljubljana, Slowenien (Foto: Elmar Pfeiffer, Mai 2011).

Pilasterbasis: Der untere, gestalterisch betonte Abschluss eines → Wandpfeilers bzw. → Pilasters.

Pilasterkapitell: Ein → Kapitell, das einen → Wandpfeiler bzw. → Pilaster ziert.

Pilzdecke: Eine Spielart der → Flachdecke. Es handelt sich um eine punktförmig gestützte Decke, deren Stützen einen verstärkten, sich von unten nach oben erweiternden Kopf aufweisen.

Pilzkapitell: Ein frühromanisches bzw. ottonisches → Kapitell mit pilzartig gewölbter Form, das sich von halber Höhe abwärts verjüngt.

Pilzkopfverriegelung (Sicherheitstechnik, Einbruchschutz): Ein einbruchshemmend ausgelegter Fensterbeschlag, der mit pilzhutförmigen Zapfen und angepassten, die Zapfen aufnehmenden Schließteilen versehen ist. Wird das Fenster geschlossen, schützt das System vor einer Aushebelung.

Pinakel: Eine andere Bezeichnung der Fiale. Es handelt sich um ein schlankes, spitz zulaufendes, oft maßwerkverziertes steinernes Türmchen, das auf einem → Strebepfeiler aufsitzt oder einen → Wimperg überhöht. Die mittlere Partie des vier- oder achteckig ausgeführten Schafts erinnert an einen Tabernakel, die Spitze bekrönt eine → Kreuzblume, bisweilen auch eine Statue. Pinakel stellen typische Elemente gotischer → Sakralbauwerke dar.

Pinetum: Eine zu Studienzwecken angelegte, vergleichsweise großflächige Pflanzung verschiedener Nadelgehölze.

Pinkelbecken: Eine umgangssprachliche Bezeichnung für ein → Urinal.

Pinkelrinne: In ihrer »klassischen« Form eine für das Urinieren im Stehen (also für Männer) gedachte, leicht geneigt ausgeführte längliche Vertiefung an einer Wandseite eines gefliesten Fußbodens. Das Urinieren erfolgt gegen die Wand, um Spritzeffekte zu vermeiden. Eine modernere Form stellen u. a. aus Edelstahl hergestellte Rinnenkörper dar, die erhöht an der Wand montiert sind.

Pipeline: Über eine größere Strecke geführte Rohrleitung mit vergleichsweise großem Querschnitt, die dem Transport flüssiger oder gasförmiger Stoffe dient.

Pipelinetrasse: Der Verlauf bzw. die Führung einer → Pipeline.

Pipeline-Trasse: Siehe → Pipelinetrasse.

Pipelinetrassierung: Die Festlegung des Verlaufs bzw. der Geländeführung einer → Pipeline.

Pipeline-Trassierung: Siehe → Pipelinetrassierung.

Pischtak: Ein rechteckig bzw. annähernd quadratisch konturierter Bogenbau vor dem Haupteinlass islamischer Großbauwerke, der als Front bzw. optische Rahmung eines → Portals oder → Iwans fungiert.

Pishtaq: → Pischtak.

Pissbecken: Ein derber umgangssprachlicher Ausdruck für ein → Urinal.

Pissoir: Eine zum stehenden Urinieren (von Männern) vorgesehene Einrichtung, die Teil einer Toilettenanlage oder ein kleines Gebäude sein kann. Typische Funktionselemente sind Urinale oder Pinkelrinnen.

Pissstand: Siehe → Pißstand.

Pißstand (nach neuer bundesdeutscher Rechtschreibung »Pissstand»): Klingt umgangssprachlich, ist jedoch die für eine → Pinkelrinne gewählte Bezeichnung in einem der Architektur-Standardwerke (Neufert, E.: Bauentwurfslehre, 1. Auflage 1936; bis heute in rund 40 Auflagen erschienen).

Pitscher (Werkzeug): Eine andere Bezeichnung des Sprengeisens. Es handelt sich um ein stählernes, durch Hammerschläge geführtes Werkzeug, das verwendet wird, um Ecken und Kanten an Werksteinen herauszuarbeiten, indem störendes Material abgesprengt wird. Der Stiel geht in einen rechteckig, teils auch quadratisch ausgeformten Kopf mit abgeschrägten Schneiden über.

Pkw-Parkplatz: Eine zum vorübergehenden Abstellen von Personenkraftwagen bzw. zur Aufnahme ruhenden Verkehrs vorgesehene Fläche, die eine größere Anzahl von → Stellplätzen umfasst.

Pkw-Stellplatz: Eine kleine Fläche, die für das befristete Abstellen eines einzelnen Personenkraftwagens gedacht ist bzw. genutzt wird. Umfasst ein Areal mehrere entsprechende Abstellplätze, wird es als → Parkplatz bezeichnet.