Immobilienwirtschaftliches Glossar

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Einträge zu Lai – Las

Laibung: 1. Die einer Wandöffnung (Fenster, Tür) zugewandte innere Mauerfläche. 2. Bei Bögen und Gewölben die gekrümmte Innenfläche.

Laibungsanschlussprofil: Eine Anputzleiste bzw. ein Putzprofil für Laibungs- bzw. Leibungsanschlüsse von Türen und Fenstern.

Laibungsdämmung (gegenständlich): Verbaute Stoffe bzw. eine Konstruktion, die dazu dient, seitliche Mauer- bzw. Wandflächen von Wandöffnungen (Fenster, Türen) gegen unerwünschte Effekte abzuschirmen. Stichworte: Wärmedämmung, Schallschutz.

Laibungsstein (Ziegel): Ein → Anschlagziegel, ein (angenähert) L-förmiger Ziegel zur Herstellung einer Fester- oder Türlaibung.

Laibungsziegel: Siehe → Laibungsstein (Ziegel).

Laienaltar: In mittelalterlichen Kloster- und Stiftskirchen ein zwischen → Hauptschiff und → Chor bzw. vor dem → Lettner unter dem → Triumphbogen platzierter Altar. Der Laienaltar diente der Messe des »gemeinen Volkes«; er war regelhaft dem Heiligen Kreuz geweiht.

Lakonium: Ein in Nischenform oder rund angelegtes Dampf- bzw. Schwitzbad antiker Badeanlagen, das im Zentrum ein flaches Wasserbecken aufwies.

Lam (Wohnen / Gewerbe): Ein in Ausstattungsbeschreibungen verwendetes Kürzel für → »Laminat«.

Lambrie: Siehe → Lambris.

Lambris: Eine auf untere Abschnitte von Innenwänden (Gebäude, Schiffskabinen usw.) beschränkte Verkleidung, die im Bodenbereich zumeist von einer Fußleiste, oben von einer Abschlussleiste begrenzt wird. Hergestellt wird das Lambris zumeist aus Holz, neuerdings auch aus Kunststoff; in gehobenen ausgestalteten älteren Gebäuden kamen auch Marmor oder → Stuck zum Einsatz. Die Verkleidung dient als Verzierung, zum Schutz vor Beschädigungen oder zur Dämmung. Lambris fanden und finden sich z. B. in vielen Gastwirtschaften; früher waren sie vielfach, häufig in Form einer Vertäfelung, in Treppenhäusern, Fluren, Ess- und Herrenzimmern angebracht.

Lamellenfassade: Eine Außenwand bzw. → Fassade, deren Erscheinungsbild von langen, parallelen Horizontal- und / oder Vertikalstreifen aus Metall oder Kunststoff usw. geprägt ist, deren Anordnung einen flächenhaften Eindruck vermittelt.

Laminat: Ein aus mehreren miteinander verleimten Schichten bestehender Werkstoff oder ein entsprechendes Erzeugnis. Häufig eingesetzt werden Laminate zur Herstellung von Bodenbelägen.

Laminatboden: Siehe → Laminatfußboden.

Laminatfußboden: Ein aus mehrschichtigen, oberflächenversiegelten Platten hergestellter Bodenbelag bzw. ein entsprechend belegter Fußboden. Optisch ahmen diese Bodenbeläge zumeist wertige Werkstoffe wie z. B. Holz nach.

Laminat-Fußboden: Siehe → Laminatfußboden.

Laminatstufe: Eine aus mehreren miteinander verklebten Werkstoffschichten bestehende → Stufe. An sich nicht als »echte« Laminatstufen zu bezeichnende Billigvarianten besitzen vielfach einen aus Spanplattenkern, auf den mehrschichtiges, mit Kunstharz getränktes Papier sowie eine die Oberfläche bildende, harzversiegelte Zierfolie aufgebracht sind.

Lampenbude (Bergbau): Eine Hütte, ein kleinerer Hallenbau oder ein Raum, in dem Grubenlampen geladen, gewartet, instandgesetzt und ausgegeben werden.

Lampenstube (Bergbau): Siehe → Lampenbude.

Lamperie: Siehe → Lambris.

Land (administrativ, territorial): Ein Staat oder ein Teilstaat bzw. Bundesland innerhalb eines föderalen Systems.

Land (allgemein geographisch): Ein nicht von Wasser bedeckter Teil der Erdoberfläche.

Land (Boden): Ein Landstück, ein Grundstück, Grund und Boden.

Land (kulturräumlich, nutzungsbezogen): Ein von land- und forstwirtschaftlichen Nutzungen, kleinen Siedlungen und vergleichsweise homogenen Bevölkerungsstrukturen geprägtes Gebiet.

Landbank (Finanzwirtschaft): Eine kaum noch gebräuchliche Bezeichnung für ein → Bodenkreditinstitut.

Landbesitz: Eine dem → Eigentum untergeordnete Verfügungsgewalt über ein größeres Stück Land, ein (sehr) großes Grundstück, eine große Liegenschaft. Der Begriff steht für eine zeitweilige oder dauerhafte tatsächliche Herrschaft über Grund und Boden. Legaler Besitz verbindet sich in aller Regel mit verfügungsbeschränkenden vertraglichen oder vertragsähnlichen Bedingungen. Der Begriff bezeichnet auch den betroffenen Grund an sich.

Landbesitzer: Eine natürliche oder juristische Person, welche die tatsächliche, mangels Eigentumsrecht jedoch regelhaft beschränkte Herrschaft bzw. Verfügungsgewalt über ein Stück Land ausübt. Vertiefend siehe → Besitz und → Eigentum.

Landeigentum: Das im Rahmen einer Rechtsordnung umfänglichste Herrschafts- und Verfügungsrecht, das eine natürliche oder juristische Person über Grund und Boden ausüben kann. Der Begriff bezeichnet auch den jeweiligen Grund bzw. das jeweilige Landstück an sich.

Landeigentümer: Eine natürliche oder juristische Person, welche das im Rahmen einer rechtlichen Ordnung stärkste Herrschafts- und Verfügungsrecht an einem Stück Land genießt. Kurz: Eine Person, der ein Landstück gehört. Vertiefend siehe → Besitz und → Eigentum.

Landesburg: Eine als → Burg einzustufende Wohn- und Wehranlage, die im Auftrag eines weltlichen und / oder geistlichen Landesherren – z. B. eines Herzogs – errichtet, bewirtschaftet und unterhalten wurde. Der Landesherr konnte hier seinen Sitz haben, doch unterstand die Verwaltung der meisten Landesburgen bestellten Beamten bzw. Burgmannen.

Landesdefensionsgeld (historisch): Eine Bewohnern eines Herrschaftsgebietes auferlegte Abgabe, die auf den Bau, den Unterhalt und die Bemannung von Grenzbefestigungen verwendet wurde.

Landesherrliche Burg: Siehe → Landesburg.

Landesindex für Konsumentenpreise (Schweiz): Kurz »LIK«. Eine vom Bundesamt für Statistik (BFS) monatlich aktualisierte Zahlenreihe, die Veränderungen für Privathaushalte relevanter Änderungen von Waren- und Dienstleistungspreisen abbildet. Der Landesindex entspricht dempbundesdeutschen Verbraucherpreisindex.

Landesstraße: Eine Straße, die als Teil eines Netzes dem regionalen und überregionalen Verkehr dient und deren Baulast – Ortsdurchfahrten größerer Gemeinden ausgenommen – ein Bundesland trägt. In Bayern und Sachsen wird von »Staatsstraße« gesprochen.

Landflucht: Eine bildhafte Bezeichnung für eine großmaßstäbige Abwanderung aus dem ländlichen Raum, die sich mit einer Zuwanderung in Städte verbindet.

Landhaus: Ein freistehendes Wohngebäude, das sich in ländlicher Umgebung befindet, von Garten- oder Parkflächen umgeben und architektonisch in (pseudo)ländlichem Stil gehalten ist. Typische Landhäuser entstanden um die Wende von 18. zum 19. Jahrhundert zumeist als saisonal genutzte Familiensitze.

Ländliche Neuordnung (Deutschland): Eine andere Bezeichnung der → Flurbereinigung.

Ländlicher Raum: Ein großes, von land- und forstwirtschaftlichen Nutzungen, kleinen Siedlungen und vergleichsweise homogenen Bevölkerungsstrukturen geprägtes Gebiet.

Landpacht (monetär): Der regelmäßig für ein befristet eingeräumtes Nutzungsrecht an einem Landstück zu bezahlende Geldbetrag.

Landpacht (vertraglich): Die Sicherung des Nutzungsrechts an einem Landstück durch eine juristische oder natürliche Person, die für das eingeräumte Nutzungsrecht ein regelmäßiges Entgelt an den Eigentümer entrichtet.

Landpächter: Eine natürliche oder juristische Person, die ein Landstück bzw. Areal von dessen Eigentümer bzw. Handlungsbevollmächtigten gegen regelmäßige Entgeltzahlung zur Nutzung übernimmt.

Landpfeiler (Brücke): Ein auf dem Ufer errichteter, allenfalls bei Hochwasser umflossener Brückenpfeiler.

Landrente (Bodennutzungstheorie): Der aus einer Bodennutzung erwirtschaftete bzw. zu erwirtschaftende Reinertrag. Bei der Bestimmung der Landrente wird eine durchschnittliche Leistungsfähigkeit des Nutzers vorausgesetzt.

Landrente (Zahlung): Der aus der Bewirtschaftung von Pachtgrund erzielte Ertragsanteil, den ein Pächter regelmäßig an den Eigentümer abzuführen hat. Ursprünglich bezog sich der Begriff auf land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen, doch ist er auf jede Form der Bodennutzung anwendbar. Andere Bezeichnungen sind »Bodenrente« und »Grundrente«.

Landrentenzahlung: → Landrente (Zahlung).

Landrodung: Die Entfernung eines größeren Baumbestandes. Die Geländefreilegung erfolgt durch Abholzung oder Abbrennen. Der Begriff enthält eine Redundanz, insofern nur Land gerodet werden kann.

Landschaftspflegerischer Begleitplan: Teil eines Fachplanes, der Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege darstellt, die zum Ausgleich eines auf Grundlage der Fachplanung erfolgten Eingriffes nötig werden.

Landschaftsschutzgebiet (Naturschutzrecht, Deutschland): Definiert in § 26 Absatz 1 Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (BNatSchG) als rechtsverbindlich festgesetztes Gebiet, in dem ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft erforderlich ist 1. zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts oder der Regenerationsfähigkeit und nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, einschließlich des Schutzes von Lebensstätten und Lebensräumen bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten, 2. wegen der Vielfalt, Eigenart und Schönheit oder der besonderen kulturhistorischen Bedeutung der Landschaft oder 3. wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Erholung. Ergänzend siehe → Naturschutzgebiet (Naturschutzrecht, Deutschland).

Landseite (Flughafen): Der öffentlich zugängliche, also nicht nur Passagieren vorbehaltene Bereich eines Flughafens. Anders ausgedrückt: jene Flächen und Räume, die vor den Pass- und Sicherheitskontrollzonen liegen. Bei modernen Großflughäfen ist die Landseite mit zahlreichen Dienstleistungs-, Gastronomie- und Einzelhandelseinheiten besetzt; manche Landseite wurde zum veritablen Einkaufszentrum fortentwickelt.

Landstadt: Gemäß Konvention der Internationalen Statistikkonferenz von 1887 eine Stadt mit weniger als 5.000 Einwohnern. Die Bezeichnung ist irreführend, da sie suggeriert, dass diese Städte in ländlichen Räumen liegen; das kann, muss jedoch nicht der Fall sein.

Landstraße: Eine einbahnige, außerörtliche → Straße.

Landverpächter: Eine natürliche oder juristische Person, die ein in ihrem Eigentum stehendes Landstück bzw. Areal einem Dritten gegen Vereinnahmung eines regelmäßigen Entgeltes zur Nutzung überlässt.

Landverpachtung: Die befristete Überlassung des Nutzungsrechts an einem Landstück an eine juristische oder natürliche Person, die dafür regelmäßige Zahlungen an den Eigentümer leistet.

Landwert (monetär): Eine andere Bezeichnung des Bodenwertes. Dieser Wert steht für einen Geldbetrag, der Boden bzw. einer Flächeneinheit bei festgelegter, nicht änderbarer Nutzung oder bei Verwirklichung einer einträglicheren bzw. der optimalen Nutzung zugewiesen werden kann. Wirtschaftliche Logik unterstellt, ist es ein Preis, der ausgehend von marktüblichen Renditevorstellungen im Rahmen einer Projekt- oder Immobilienentwicklung gezahlt werden kann. Der Landwert ist keineswegs zwingend mit geforderten, angebotenen oder gezahlten Landpreisen gleichzusetzen.

Landwirtschaftliche Neuordnung (Deutschland): Eine andere Bezeichnung der → Flurbereinigung.

Landwirtschaftliche Vergleichszahl: Ein für landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe auf Grundlage einer Verrechnung verschiedener Faktoren vergebener Punktewert. In die Ermittlung gehen u. a. → Acker- und / oder → Grünlandzahl, die jeweilige Betriebsgröße sowie die Erreichbarkeit betriebszugehöriger Flächen ein.

Langfristige Preisuntergrenze (Hotellerie): Jene Preisschwelle, bei der anfallende Gesamtkosten eines Hotelbetriebes gerade noch gedeckt werden.

Langlochziegel: Ein → Ziegel, der seiner Längsachse folgend bzw. waagrecht zur Auflagefläche durchlocht ist; gegenüber dem → Hochlochziegel kennzeichnet ihn eine mindere Tragfähigkeit.

Längsachse (Architektur): Gewöhnlich die gedachte Mittellinie eines Raumes bzw. Körpers, die dessen größter Erstreckung bzw. der Form und / oder Funktion bestimmenden Hauptrichtung folgt. Bei identischen Längen zweier Raumachsen (z. B. bei → Kreuzkuppelkirchen) kann die Längsachse rein funktional (z. B. anhand der Altarposition) bestimmt werden; gegebenenfalls empfiehlt sich allerdings die Bezeichnung »Hauptachse«.

Längsbalken: Ein in Firstrichtung verbauter → Balken.

Längsbalkenlage: Eine in Firstrichtung verlaufende Balkenlage (Gesamtheit aller Balken, die in einer Konstruktionsebene liegen).

Längsbecken (Kläranlage): Ein rechteckig zugeschnittenes Vorklärbecken, das in Längsrichtung von langsam fließendem Wasser durchströmt wird. Es dient der mechanischen Abwasserbehandlung; hier setzen sich Schwebeteilchen und größere Objekte ab, die als Primärschlamm einer weiteren Behandlung zugeführt werden.

Längsflurhaus, märkisches: Ein ab dem 13. Jahrhundert aufkommendes, aus dem Hallenhaus entwickeltes bäuerliches Giebelhaus. Es handelt sich um ein längs gegliedertes, zumeist zweistöckiges Wohn-Stall-Haus; die frühere → Diele wurde zu einem Längsflur verengt (der regelhaft nicht mittig verlief, weshalb die geläufige Bezeichnung als »Mittelflurhaus« irreführt). Der Hauseingang war auf den → Anger bzw. die Dorfstraße hin ausgerichtet. Er führte zur Stube (ein kombinierter Arbeits-, Ess-, Wohn-, Schlafraum). An diese schloss die Küche (mit offener Feuerstelle) an, es folgten Wirtschaftsräume, schließlich der Stall. In dieser Form war der Haustyp zwischen dem 15. und dem ausklingenden 18. Jahrhundert vor allem in Brandenburg verbreitet. Ursprünglich dienten Holz, Lehm und Reet (oder Stroh) als Baustoffe, später wurden vermehrt Backsteine und Dachziegeln verbaut.

Längsoval (Architektur): Eine elliptische Form, deren längere Achse der Hauptachse eines übergeordneten Raumes folgt.

Lanzettfenster: Ein gemessen an seiner Höhe sehr schmales → Bogenfenster mit spitz zulaufender Bogenpartie.

Lapa: Eine andere Bezeichnung für »Anta«. Diese → Dolmen entstanden im Gebiet des heutigen Portugal zwischen ca. 4.000 und 3.000 v. u. Z. Es handelt sich um megalithische Anlagen, die von einem längeren Gang und einer Kammer am Gangende gekennzeichnet sind; sie besitzen polygonale Grundrisse und leicht inwärts geneigte Tragsteine. Die größte und bekannteste dieser Megalithanlagen ist der Anta Grande do Zambujeiro nahe Évora.

Lararium (antikes Rom): Ein Kult- bzw. Verehrungsschrein für Schutzgötter des Familienhaushaltes im römischen Privathaus, der zumeist auch dem Ahnengedenken diente. Lararien konnten altarähnlich gestaltet sein, waren jedoch auch als Wandgemälde verbreitet.

Lärche (Holz): Das – neben der Eibe – schwerste und härteste europäische Nadelholz. Es wird als Bau- und Möbelholz verwendet. Eingesetzt wird es u. a. bei der Konstruktion von Decken und Dachstühlen, zur Herstellung von Parkett, Fenstern, Türen, Balkonen oder auch Fassadenverkleidungen.

Lärchenholz: Siehe → Lärche (Holz).

Larenaltar: → Lararium (antikes Rom).

Lärmschutz: Ansätze und Maßnahmen zum Schutz von Menschen (und Tieren) vor schädlichen Schalleinflüssen. Zu unterscheiden sind aktive Maßnahmen (z. B. die Isolierung von Maschinenhallen oder die Verlegung lärmmindernder Gleise) und passive Maßnahmen (z. B. der Einbau von Lärmschutzfenstern in Wohn- und Gewerbegebäuden).

Lärmschutzmauer: Eine aus Einzelsteinen errichtete → Lärmschutzwand.

Lärmschutzwand: Eine freistehende → Wand, die aus schalldämmenden Baustoffen hergestellt ist und in Bezug auf ihre Maße (Länge, Höhe, Stärke) und Positionierung auf eine möglichst starke Verminderung schallinduzierter Belastungen ausgelegt ist.

Larvikit (Gestein): Ein in Tvedalen nahe Larvikit (Norwegen) abgebauter, bläulich schillernder Plutonit mit grobkörniger Struktur. Er steht zwischen Syeniten und Monzoniten. Das Gestein wird zur Herstellung dekorativer Gegenstände (Tischplatten usw.) sowie im Innenausbau (Wandverkleidungen usw.) verwendet.

Lastenaufzug: Eine zu den »unstetigen« Förderanlagen zählende technische Einrichtung mit Kabine, Fahrkorb oder Plattform zur vertikalen oder schrägen Beförderung von Lasten und begleitendem Firmenpersonal.

Lastenblatt (Grundbuchswesen, Österreich): Auch »C-Blatt« genannt. Ein Grundbuchsblatt, das mit dem Eigentum an einer Liegenschaft verbundene Belastungen, voran Pfandrechte, benennt. Konkret eingetragen werden u. a. Hypotheken, Dienstbarkeiten in dienender Stellung und Reallasten, Beschränkungen wie Veräußerungs- und Belastungsverbote, Vor- und Wiederkaufsrechte.

Lastenfahrstuhl: Siehe → Lastenaufzug.

Lastenlift: Siehe → Lastenaufzug.

Lastplattendruckversuch (Bauwesen): Ein Ansatz, der dazu dient, die Druckfestigkeit und Tragfähigkeit von Böden und Schüttungen bzw. dem Baugrund zu bestimmen. Zentrales Element der Versuchsanordnung ist eine genormte Platte, die von einer Vorrichtung auf den Untergrund gedrückt wird. Ermittelt werden die Einsinktiefe der Platte sowie die Reaktion des Untergrundes auf eine Entlastung. Aus der Relation von Druck und Bodensetzung lässt sich das Verformungsmodul ableiten.

Lastplattentest: Siehe → Lastplattendruckversuch.

Lastplattenversuch, statischer (Bauwesen): Siehe → Lastplattendruckversuch.