Immobilienwirtschaftliches Glossar

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Einträge zu Hoteli – HT

Hotelier: Ein Hotelbetreiber bzw. ein betriebsverantwortlicher Manager.

Hotelimmobilie: Ein ausschließlich hotelgenutztes oder ertrags- bzw. flächenbezogen weitestgehend von dieser Nutzung dominiertes → Gebäude, das zum Zweck der gewerbsmäßigen Beherbergung errichtet oder den baulich-funktionalen Erfordernissen der → Hotellerie angepasst wurde.

Hotelimmobilienfonds: Ein auf der Bündelung von Geldern zahlreicher Anleger beruhendes Investmentvehikel, dessen finanzielle Mittel in den Erwerb einer oder mehrerer → Hotelimmobilien fließen. Konkret: Ein Initiator bzw. eine Kapitalanlagegesellschaft wirbt Gelder ein, um diese in eine bestehende, in Bau befindliche oder geplante → Hotelimmobilie bzw. ein → Hotelportfolio zu investieren.

Hotelimmobilienmarkt: Das abschlussorientierte Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage (Anpachtung / Verpachtung, Kauf / Verkauf, Leasing) im Segment der → Hotelimmobilien.

Hotelimmobilienportfolio: Ein Bestand mehrerer → Hotelimmobilien, der eigentumsrechtlich oder managementtechnisch in einer Hand zusammengeführt ist bzw. wird, also einheitlich verwaltet bzw. betreut wird bzw. werden soll.

Hotelinvestition: Die Aufwendung finanzieller Mittel für den Bau, den Erwerb, die Modernisierung oder Sanierung eines → Hotels zum Zweck dauerhafter Renditeerzielung (Kapitalverzinsung).

Hotelinvestment: Bei Bezug auf den englischen Sinngehalt identisch mit dem Begriff der → »Hotelinvestition«. Im deutschen Sprachgebrauch schwingt im Investmentbegriff – zumindest unterschwellig – teils eine Note mit, die ihn mit rein gewinnorientierten, dem Investitionsgegenstand weniger eng verbundenen Ansätzen in Zusammenhang bringt.

Hotelinvestor: Eine natürliche oder juristische Person, die finanzielle Mitte für ein Hotelobjekt, ein Hotelportfolio oder ein Hotelprojekt aufwendet, um langfristige Renditen zu erzielen. Sie kann ein bestehendes Hotel oder Anteile an diesem, aber auch ein im Baustadium befindliches Haus oder ein Entwicklungspaket erwerben.

Hotelkasino: Ein Hotelbereich bzw. -trakt, der eine Spielbank, also eine staatlich konzessionierte, öffentlich zugängliche Glücksspieleinrichtung beherbergt.

Hotel-Kasino: Siehe → Hotelkasino.

Hotelkategorie: Ein auf Grundlage von räumlichen Standards und dem jeweils abrufbaren Dienstleistungsangebot beschriebener »Hoteltypus« bzw. eine »Hotelklasse«. Das deutsche Klassifikationssystem weist fünf, mit 1 – 5 Sternen gekennzeichnete Klassen aus. Hinzu treten die Sonderformen »Garni« und »Superior«.

Hotelkette: Häuser, die sich über einen gemeinsamen Namen und Auftritt definieren und als Marke oder Markenpool wahrgenommen werden (sollen). Kennzeichnend ist eine zentrale bzw. einheitliche Leitung (Konzerne usw.) oder eine Marktbearbeitung in Form eines Franchisesystems.

Hotelklasse: Siehe → Hotelklassifikation und → Hotelkategorie.

Hotelklassifikation: Die Einteilung von Hotels in »Leistungsgruppen», die sich hinsichtlich ihrer jeweiligen Mindestzimmergröße, ihrer Ausstattung, des abrufbaren Dienstleistungsangebots usw. unterscheiden. Die deutsche Hotellerie unterscheidet fünf Standardkategorien, denen sie 1 – 5 Sterne zuweist. Hinzu kommen zwei Sonderformen: das Hotel garni sowie die Superiorklasse. Die fallbezogene Einordnung erfolgt mittels eines Punktekataloges, der teils wenig sinnvoll ausgelegt erscheint.

Hotelklassifizierung: Die auf Basis eines definierten Merkmalskatalogs vorzunehmende bzw. vorgenommene Einordnung eines → Hotels in eine Typengruppe.

Hotelkooperation: Ein mehr oder minder intensiver arbeitstechnischer Verbund meist privat betriebener Häuser. Gemeinschaftliche Aktivitäten können beispielsweise in den Bereichen Werbung / Marketing (einheitlicher Namenszusatz) oder der Warenbeschaffung stattfinden. An einer Kooperation beteiligte Häuser werden – anders als Kettenhotels – einzelbetrieblich unabhängig geführt. Kurz: Hotelkooperationen stellen horizontale Zusammenschlüsse rechtlich und wirtschaftlich selbständiger Häuser dar.

Hotelleasing: Siehe → Hotelleasingvertrag.

Hotelleasingvertrag: Bei »klassischen« Leasingfinanzierungen erbaut der Leasinggeber die Immobilie entsprechend der Wünsche und planerischen Maßgaben des Betreibers und überlässt es ihm in Form eines Buy and Lease (Teilamortisationsleasing). Vereinbarte Vertragslaufzeiten bewegen sich zumeist zwischen 16 und 22 Jahren. Läuft der Vertrag aus, besitzt der Betreiber (Leasingnehmer) ein optionales Recht, das Objekt zu erwerben. Je nach Vertragsgestaltung kann sich der Leasinggeber umgekehrt ein Andienungsrecht sichern. Bei Sale-Lease-Back-Modellen überschreibt der Betreiber ein bestehendes Haus auf den Leasinggeber und pachtet es umgehend zurück. Sein Vorteil liegt in einer erhöhten Liquidität bzw. verbesserten Bonität.

Hotellerie: Eine andere Bezeichnung für »Hotelbranche», »Hotelgewerbe», »Hotelwesen« und »Hotelwirtschaft«. Es handelt sich um einen schwerpunktmäßig auf die gewerbliche Beherbergung abhebenden Bereich des Gastgewerbes. Dem wirtschaftlichen Bereich sind ausschließlich Betriebe zuzuordnen, deren Immobilie die definitorischen Mindestanforderungen an ein → Hotel erfüllt.

Hotelmanagementvertrag: Eine Übereinkunft, bei der ein Objekteigentümer seine Immobilie von einem versierten Partner betreiben lässt, dafür ein Entgelt entrichtet und durch das professionelle Management (gewöhnlich) Gewinne einstreicht. Es bestehen Vertragsvarianten mit und ohne Ergebnisgarantie. In beiden Fällen erhält der Eigentümer den Betriebsgewinn abzüglich des Managementhonorars. Der »Garantiefall« sichert ihm ein positives Mindestergebnis. Bei Verträgen ohne Garantie kann er hingegen ein Minus verbuchen.

Hotelmanager: Eine Fachkraft, deren Aufgabe darin liegt, den Hotelbetrieb abteilungsübergreifend zu organisieren und im alltäglichen Geschäft ergebnisoptimal zu steuern.

Hotelmarkt (Immobilienmarkt): Das transaktionsorientierte Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage (Anpachtung / Verpachtung, Kauf / Verkauf, Leasing) im Bereich von → Hotelimmobilien.

Hotelmarkt (konjunkturell, branchenbezogen): Das Verhältnis zwischen Hotelkapazitäten bzw. Leistungen und tatsächlicher Nachfrage bzw. Auslastung.

Hotelmiete: Die Pacht unter Ausschluss der auf die Ausstattung entfallenden Beträge.

Hotelmodernisierung: Die Umsetzung eines Maßnahmenbündels, das ein → Hotel bzw. dessen technische Installationen und allgemeine Ausstattung in einen gemessen am Ausgangszustand zeitnäheren oder – idealtypisch – neusten Standards entsprechenden Zustand versetzt.

Hotelobjekt: Ein ausschließlich hotelgenutztes oder ertrags- bzw. flächenbezogen weitestgehend von dieser Nutzung dominiertes → Gebäude, das zum Zweck der gewerbsmäßigen Beherbergung errichtet oder den baulich-funktionalen Erfordernissen der → Hotellerie angepasst wurde.

Hotelpacht: Die »Miete« einschließlich der auf die Ausstattung entfallenden Beträge.

Hotelpächter: Ein gewerblicher Nutzer, der sich ein befristetes Nutzungsrecht an einer → Hotelimmobilie durch Abschluss eines → Pachtvertrages sichert.

Hotelpachtvereinbarung: Siehe → Hotelpachtvertrag.

Hotelpachtvertrag: Eine rechtlich bindende Vereinbarung zwischen einem Hoteleigentümer oder dessen Bevollmächtigten und einer natürlichen oder juristischen Person bezüglich einer Nutzungsüberlassung der Immobilie oder eines Teils des jeweiligen Objektes auf Pachtbasis.

Hotelpalast (faktisch): Eine beispielsweise in Indien zu findende Art von Beherbergungsbetrieb, der in alten, zweckentsprechend umgerüsteten Adelspalästen – u. a. der Maharadschas – eingerichtet wurde.

Hotelpalast (kulturhistorisch): Eine andere Bezeichnung des Palasthotels. Der Begriff steht für → Hotels gehobener Kategorie, die in palastähnlichen, überwiegend um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert errichteten Gebäuden betrieben werden.

Hotelpalast (umgangssprachlich): Ein sehr großes, architektonisch und ausstattungsbezogen edel bzw. prunktvoll gestaltetes → Hotel.

Hotelparkplatz: Ein mehrere Kraftfahrzeugstellplätze umfassendes Areal, dessen Nutzungsrecht einem → Hotel zugeordnet ist.

Hotelpension: Eine vor allem in Städten verbreitete Bezeichnung für »Pension«. Es handelt sich um einen Beherbergungsbetrieb mit eingeschränktem Dienstleistungsangebot und zumeist privatem Management, der üblicherweise nur Übernachtungsgäste verköstigt.

Hotelportfolio: Ein Bestand mehrerer → Hotelimmobilien, die eigentumsrechtlich oder managementtechnisch in einer Hand zusammengeführt sind bzw. werden, also einheitlich verwaltet bzw. betreut werden (sollen).

Hotelprojektentwickler: Eine natürliche oder juristische Person, die sich der planmäßigen, marktgerechten Errichtung und Aufwertung von → Hotelimmobilien widmet.

Hotelprojektentwicklung: Die systematische Planung und Errichtung eines → Hotels, aber auch die Konversion eines baulichen Bestandes in ein Hotel. Eine umfängliche Projektentwicklung schließt die Standortselektion, die Grundstückswahl und -sicherung, die planungs- bzw. genehmigungsrechtliche Begleitung des Vorhabens, die Mittelbeschaffung sowie die Betreibersuche und -bindung ein. Anders als die Immobilienentwicklung, die sich im engeren Verständnis über den gesamten Lebenszyklus eines Objektes erstreckt, stellen Projektentwicklungen einmalige Vorgänge mit bestimmbarem Beginn und Abschluss dar.

Hotelrenovierung: Die Durchführung von Maßnahmen, die dazu dienen, den Ausgangszustand eines Hotelgebäudes oder eines entsprechend genutzten Gebäudeteils wiederherzustellen.

Hotelresort (Resorthotel): Eine urlaubsorientierte, in aller Regel gehobene Hotelanlage mit breitem Leistungsfächer und gewöhnlich thematisiertem Betriebskonzept (Unterhaltung, Sport, Gesundheit / Wellness usw.). Mehrheitlich handelt es sich um abgeschlossene, zugangskontrollierte Anlagen. Üblich sind Alles-inklusive-Angebote.

Hotelrezeption: Der Empfangstresen eines → Hotels mitsamt Infrastrukturbereich und zugehörigem Vorfeld, an dem Gäste begrüßt, ein- und ausgetragen sowie unterstützt werden.

Hotelsanierung: Eine umfassende, in die Substanz eingreifende Instandsetzung und Modernisierung eines abgewirtschafteten bzw. technisch, strukturell und / oder funktional überalterten → Hotels.

Hotel-Spielbank: Ein Hotelbereich bzw. Hoteltrakt, der eine Spielbank, also eine staatlich konzessionierte, öffentlich zugängliche Glücksspieleinrichtung beherbergt.

Hotelstellplatz: Eine von einem → Hotel verfügbar gemachte, kleine Fläche, die zum zeitweiligen Parken eines einzelnen Kraftfahrzeugs vorgesehen ist.

Hotelstern: Ein in der Hotelklassifikation verwendetes Symbol. Mit zunehmendem Qualitätsstandard wird Hotels (die sich prüfen lassen) eine höhere Sterneanzahl zugeschrieben. In Europa reicht die Klassifikation von einem Stern bis zu 5 Sternen, in Dubai und anderen Orts protzen sie teils 7.

Hotelsuite: Eine der Gästebeherbergung dienende Einheit mit mehreren getrennten Räumen für Wohnen und Schlafen.

Hoteltester: Eine Person, die – regelhaft von Reiseveranstaltern oder Hoteliers beauftragt – bestimmte Häuser in Bezug auf die jeweilige Kundenattraktivität unter die Lupe nimmt. Wichtige Kriterien sind der augenscheinliche Zustand von Allgemeinflächen und Zimmern, die Sauberkeit, die Matratzenqualität, die Klasse gebotener Verpflegungsleistungen sowie Freundlichkeit und Kompetenz des Personals.

Hoteltresen: Die Hotelrezeption bzw. der Empfang eines → Hotels mitsamt Infrastrukturbereich und zugehörigem Vorfeld, an dem Gäste begrüßt, ein- und ausgetragen sowie unterstützt werden.

Hoteltower: Ein Denglizismus. Siehe → Hoteltturm.

Hotel-Tower: Denglische Bezeichnung für → »Hotelturm«.

Hotelturm: Eine umgangssprachliche Bezeichnung für ein schlankes, ausnehmend hohes Hotelgebäude. Inhaltlich trägt der Begriff nicht, da ein Hotel nicht mit einer Turmdefinition vereinbar ist. Vertiefend siehe → Turm.

Hotel- und Gastgewerbe (HoGa): Der Begriff bezeichnet die gewerbsmäßige Beherbergung und / oder Verpflegung zahlender Gäste in einem für diesen Zweck ausgelegten Betrieb.

Hotelverbund: Im Grunde eine »Hotelkooperation«, also ein arbeitstechnischer Verbund mehrheitlich inhabergeführter Häuser. Gemeinsame Aktivitäten können beispielsweise in den Bereichen Werbung / Vermarktung (gleicher Namenszusatz) oder dem Wareneinkauf entfaltet werden. Angeschlossene Häuser werden – anders als Kettenhotels – einzelbetrieblich unabhängig geführt.

Hotelvermieter: Eine natürliche oder juristische Person, die das entgeltliche Nutzungsrecht an einer nicht mit einer betriebsnotwendigen Innenausstattung versehenen → Hotelimmobilie befristet an einen Dritten überträgt.

Hotelvermietung: Die entgeltliche Nutzungsüberlassung eines nicht eingerichteten → Hotels an einen Dritten.

Hotelverpächter: Eine natürliche oder juristische Person, die das Nutzungsrecht an einer → Hotelimmobilie auf Grundlage eines → Pachtvertrages befristet an einen Dritten überträgt.

Hotelverpachtung: Die entgeltliche Nutzungsüberlassung eines eingerichteten → Hotels an einen Vertragspartner; das vereinbarte Entgelt beinhaltet also ausstattungsbezogene Anteile.

Hotelvorfahrt: Ein vor dem Haupteingang eines Hotelgebäudes angelegter Fahrstreifen bzw. Haltebereich, der zum Ein- und Ausladen von Gepäck sowie zum ersten Empfang von Gästen, insbesondere bei Veranstaltungen, dient.

Hotelwertermittler: Idealtypisch eine qualifizierte Persönlichkeit, die aufgrund methodischer Sicherheit und breiten Erfahrungsschatzes den → Verkehrswert von → Hotels schätzt oder deren (marktwertbezogen allenfalls bedingt aussagekräftigen) → Sachwert bestimmt. Angesichts der enormen Bandbreite an Hoteltypen, der Besonderheiten einzelner Häuser sowie der Vielschichtigkeit der Hotelwirtschaft als solcher zählt die → Hotelwertermittlung zur Königsklasse der Disziplin.

Hotelwertermittlung: Die Ableitung des → Verkehrswertes oder → Sachwertes eines → Hotels. Als Grundlage der Verkehrswertableitung dient im deutschsprachigen Raum nach wie vor zuvorderst das → Ertragswertverfahren, im internationalen Rahmen die transparentere bzw. leichter nachvollziehbare → DCF-Methode. Eine Wertermittlung bildet grundsätzlich ein auf Schätzverfahren bzw. gutachterlichen Einschätzungen gründendes Ergebnis ab.

Hotelwertschätzung (allgemein): Eine Pi mal Daumen oder auf Grundlage eines (anerkannten) Wertermittlungsverfahrens durchgeführte monetäre Hotelbewertung.

Hotelwertschätzung (Grundstückswertermittlung): Siehe → Hotelwertermittlung.

Hotelwesen: Eine andere Bezeichnung für → »Hotelwirtschaft«.

Hotelwirtschaft: Auch als »Hotellerie« oder »Hotelwesen« bezeichnet. Ein schwerpunktmäßig auf die gewerbliche Beherbergung ausgerichteter Bereich des Gastgewerbes. Zu diesem Wirtschaftsbereich zählen ausschließlich Betriebe, deren jeweilige Immobilie definitorische Mindestanforderungen an ein Hotel erfüllt.

Hourdis: Eine andere Bezeichnung der Tonhohlplatte. Es handelt sich um einen plattenartigen Ziegel aus gebranntem Ton, der in Längsrichtung von Hohlräumen durchzogen ist. Diese Hohlräume beschränken die wärme- und schalldämmende Wirkung des Tonziegels auf ein Minimum. Eingesetzt wird er u. a. zum Bau leichter Trennwände oder als Baustoff im Rahmen von Deckenkonstruktionen.

Hourdisdecke: Eine zu den Elementdecken zählende Konstruktion, bei der Tonhohlplatten bzw. Hohlziegeln zwischen (Doppel-T-)Träger aus Stahl, Stahlbeton oder Holz eingehängt werden. Vielfach wird auf die so geschaffene Fläche eine dünne Betonschicht aufgebracht.

Hourdisdiele (Bauelement): Eine Langbezeichnung für »Hourdis« bzw. eine Tonhohlplatte.

Howeträger: Ein nach dem US-amerikanischen Ingenieur William Howe benannter Fachwerkträger, der im Brückenbau zwischen etwa 1840 und 1885 zum Einsatz kam. Bei diesem Träger wurden die senkrechten Streben aus Rundeisenstäben gefertigt, die schrägen, einander häufig überkreuzenden Druckstreben aus Holz.

Howe-Träger: Siehe → Howeträger.

HPL (Werkstoff): Steht für »High Pressure Laminate«.

HSK (Holz- / Betonbau): Das Kürzel steht für → »Holz-Stahl-Klebeverbund«.

HTR (Energiewirtschaft): Steht für »Hochtemperaturreaktor«.

HT-Rohr: Das Kürzel für »Hochtemperatur-Rohr«.