Immobilienwirtschaftliches Glossar

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Einträge zu Flachm – FN

Flachmann: Bildhafter Ausdruck für vergleichsweise großflächige, eingeschossige, unansehnliche bzw. rein zweckorientiert errichtete Einzelhandelsimmobilien (→ Fachmärkte, → Lebensmittel-Discounter, → Verbrauchermärkte, → SB-Warenhäuser usw.). Bisweilen wird der Begriff auch auf entsprechende Lagerobjekte bezogen.

Flachrelief: Eine gemeißelte, geschnitzte, gegossene oder anderweitig hergestellte künstlerische Darstellung, die sich nur geringfügig über den Hintergrund erhebt, also wenig aus der tragenden Grundfläche hervortritt. Eine andere Bezeichnung ist »Basrelief«.

Flakturm (III. Reich): Ein mehrere Stockwerke hohes, auf großer Grundfläche aus armiertem → Beton errichtetes → Bauwerk, das mit Luftabwehrkanonen bestückt war. Flaktürme wurden mit mehrere m dicken Betonmauern versehen, die selbst starken Bombardierungen und geballtem Artilleriefeuer standhielten.

Flamboyant (Architektur): Die letzte, ab 1350 einsetzende Phase der französischen Spätgotik, die von der Renaissance abgelöst wurde. Namensgebend für diesen überladen anmutenden Stil sind Verlängerungen im Maßwerk, die einen flammenartigen Eindruck erwecken.

Flamboyant-Stil: Siehe → Flamboyant (Architektur).

Flankenbatterie (Festungsbau): Eine zumeist in Kasemattenform ausgeführte Geschützstellung an einer Bastionsflanke.

Flankierungsturm (Burgen- / Festungsbau): Ein aus einer Verteidigungsmauer ins Annäherungsfeld vorspringender → Wehrturm, der so positioniert war, dass sich die Geländebereiche vor anschließenden Mauerabschnitten bzw. die Mauern selbst bestreichen ließen.

Flansch (Stahlbau): Der obere und untere Querteil bzw. der (beidseitig) überstehende Teil eines Stahlprofils. Die Flansche fassen den Steg – das Mittelstück – ein. Ein Flansch wird auch als »Gurt« bezeichnet.

Flaschenrüttler: Ein Baugerät, das in frischen Beton bzw. den eingeschalten Raum gesenkt wird, um ihn mittels erzeugter Vibrationen zu verdichten. Andere Bezeichnungen sind »Innenrüttler« und »Tauchrüttler«.

Flaschner: Eine regionale Bezeichnung des Klempners bzw. Spenglers. Es handelt sich um einen im → Ausbau- bzw. Bauinstallationsgewerbe tätigen Handwerker, der Blechbauteile für Dächer und Fassaden fertigt, montiert, wartet und repariert.

Flèche (Festungsbau): Im Deutschen »Flesche«. Der Begriff lässt sich im festungsbaulichen Zusammenhang als »Pfeilschanze« übersetzen. Es handelt sich um ein im Vorfeld von Festungswall und → Glacis errichtetes Außenwerk, das im Wesentlichen aus zwei winklig aufeinandertreffenden → Facen besteht.

Flechtband (Architektur): Ein Zierwerk, das aus miteinander verflochtenen Streifen besteht.

Flechtbandfries: Ein → Fries, der miteinander verflochtene Streifen abbildet.

Flechtwerk (Architektur): Eine Ornamentierung, die aus miteinander verwobenen Streifen bzw. Bändern besteht. Flechtwerk wird teils flächenhaft ausgeführt, wodurch sich u. a. matten- oder gitterartig anmutende Strukturen ergeben.

Flechtwerk (Bauwesen): Ein Reisig- bzw. Rutengeflecht, das um Stangen, Stöcke oder schlanke Pfähle gewunden und mit Lehm beworfen wird. Flechtwerk diente zur Herstellung von Gebäudewänden, u. a. als Füllung von → Gefachen. Eine andere Bezeichnung ist »Bindwerk«.

Flecken (Siedlung): Eine Kurzform von »Marktflecken«. Der Begriff bezeichnet ein (ehemals) mit Marktrechten bedachtes → Dorf, das gemessen an dörflichen Maßstäben eine stärker arbeitsteilig geprägte Wirtschaft aufweist und teils (klein)städtische Funktionen erfüllt.

Fledermausgaube: Eine wangenlose → Gaube mit sinusartig geschwungenem oberen Abschluss.

Fledermausstein: Ein mit Schlitz versehener Baustein, der Fledermäusen den Flug in ein und aus einem Gebäude ermöglicht.

Fledermausziegel: Ein mit einer Öffnung versehener Dachziegel, der es Fledermäusen gestattet, ein- und auszufliegen. Voraussetzung ist selbstredend, dass den Ziegel keine Unterspannbahn, Dämmschicht oder Dachlattung unterlagert.

Fleischerei: Eine Metzgerei. Im engeren (und ursprünglichen) Sinn bezeichnet der Begriff einen auf die Herstellung und den Verkauf von Fleisch- und Wurstwaren spezialisierten Ladenhandwerksbetrieb, der (auch) am Ladenstandort produziert. Heute eine Bezeichnung für entsprechende Einzelhandelsfachgeschäfte bzw. reine Verkaufsstellen.

Fleischergeschäft: Siehe → Fleischerei.

Fleischerladen: Siehe → Fleischerei.

Fleischhackerei: Eine regional verbreitete Bezeichnung für eine Metzgerei.

Fleischhauerei: Eine regionale Bezeichnung für eine Metzgerei.

Flesche (Festungsbau): Ein Lehnwort aus dem Französischen (abgeleitet von »Flèche»). Eine »Pfeilschanze», ein im Vorfeld von Festungswall und → Glacis errichtetes Außenwerk, das im Wesentlichen aus zwei winklig aufeinandertreffenden → Facen besteht.

Flett: Der Hauptwohnraum niederdeutscher Hallenhäuser (der auch als Küche diente). Definiert wurde (bzw. wird) er von Herdwand, Diele und seitlichen → Luchten.

Fliegende Strebe (Architektur, Bauwesen): Eine alte Bezeichnung für den gotischen → Strebebogen.

Fliehburg: Ein großflächiges, aus Holz und / oder Stein errichtetes Verteidigungsbauwerk, das anderes als eine herkömmliche → Burg keiner dauerhaften Wohnnutzung unterlag, sondern nur im Falle eines (drohenden) Überfalls aufgesucht wurde. Eine andere Bezeichnung ist »Fluchtburg«.

Fliese: Eine kleinflächige, zumeist rechteckig bzw. quadratisch geformte Platte aus Keramik, Kunststoff, → Naturstein oder Glas, die als schmückender und / oder funktionaler Belag von Wänden und Böden Verwendung findet.

Fliesenecken: Siehe → Fliesenhexen.

Fliesenhexen: Ein paariges bzw. aus zwei gleichen Elementen bestehendes Werkzeug, das beim Verlegen bzw. beim Fluchten von → Fliesen eingesetzt wird. Es besteht aus zwei kleinen Stahlblechscheiben und einer diese verbindenden Gummischnur. Die Bleche werden auf den an beiden Enden einer herzustellenden Fliesenreihe bereits fixierten Boden- oder Wandfliesen festgeklebt, die Schnur zwischen beiden gespannt; somit wird diese zur Richtschnur, die eine gerade Ausrichtung anzubringender Fliesen ermöglicht.

Fliesenlegerecken: Siehe → Fliesenhexen.

Flodermühle: Eine im östlichen Alpenraum verbreitete Bezeichnung der Horizontalrad-Wassermühle. Es handelt sich um eine wassergetriebene Mühle mit horizontal gelagertem Wasserrad. Kennzeichnend ist eine mindestens zweigeschossige Ausführung; das Wasserrad kreist regelhaft unter dem aufgeständerten Mühlengebäude oder in dessen unterem Geschoss.

Floralornament: Eine Verzierung in Form einer naturalistisch ausgeformten, abstrahierten oder idealisierten Pflanze bzw. eines entsprechenden Pflanzenbestandteils.

Florwallstein: Bekannter als »Pflanzstein«. Es handelt sich um ein topf-, becken- bzw. trogartiges Betonfertigelement, das als eines unter seinesgleichen zur (optisch wertigen) Böschungssicherung herangezogen wird. Verbreitet sind diese Elemente vor allem in runder, quadratischer und rechteckiger Form. Florwallsteine sind regelhaft miteinander verschränkbar, wodurch sich eine stabile horizontale Verbindung herstellen lässt. Von unten nach oben rückspringend gegeneinander gesetzt, werden sie genutzt, um wandartige Konstruktionen zu errichten.

Flottermühle: Eine im östlichen Alpenraum verbreitete Bezeichnung der Horizontalrad-Wassermühle. Siehe → Flodermühle.

Flöz: Eine von Gesteinsschichten eingefasste Kohlenschicht.

Flözstrecke (Bergbau): Die Bezeichnung für eine Abbaustrecke im Steinkohlenbergbau.

Fluatierung: Eine Neutralisation bzw. Härtung stark alkalischer Werksteine oder Untergründe durch Salze der Hexafluorokieselsäure. Diese wandeln säurelösliches Calciumcarbonat in eine resistentere Verbindung um. Fluatierungen wirken Aussinterungen bzw. der Bildung von Ausblühungen (Effloreszenzen) entgegen.

Flucht (Räumlichkeiten): Eine Abfolge zusammenhängender Zimmer bzw. saalartiger Räume, die einer ähnlichen Funktion dienen und eine abgeschlossene Einheit bilden.

Fluchtburg: Eine andere Bezeichnung der Fliehburg. Ein handelte sich um ein großflächiges, aus Holz und / oder Stein errichtetes Verteidigungsbauwerk, das anderes als eine herkömmliche → Burg keiner ständigen Wohnnutzung unterlag, sondern nur bei einem (drohenden) Überfall aufgesucht wurde.

Fluchtlinie (Bauleitplanung): Ein anderes Wort für »Baulinie«. Die Grenze zwischen Bebauung bzw. der Grenze einer statthaften Bebauung und Verkehrsflächen (Gehwege, Grünstreifen, Straßen). Sofern eine Baulinie festgesetzt ist, muss die Gebäudefront unmittelbar an dieser liegen. Frühere Entsprechungen der Baulinie waren »Bauflucht« und »Baukante«.

Fluchttempel (Japan, Sozialwesen): → Tempel im mittelalterlichen Japan, die häuslicher Gewalt ausgesetzten Frauen eine Zuflucht boten. Durchschritt eine Frau das Tempeltor, galt sie als geschieden.

Fluchttreppe: Eine im Gebäudeinneren oder an der Gebäudeaußenhaut befindliche → Treppe, die zum sicheren Verlassen eines Gebäudes bei Eintritt eines Notfalles dient. Eine besondere Form ist die → Feuertreppe.

Fluder: Ein hölzernes oder metallenes Gerinne, das zu Zuführung oder Ableitung von Wasser dient. Eingesetzt wurde bzw. wird es u. a. im Bergbau und Mühlenbereich.

Flügelheber (Fenster): Ein mechanisches Element, das einen Fensterflügel in die vorgesehene Schließposition bringt.

Flügelort (Bergbau): Ein vom Hauptstollen abzweigender Seitenstollen. Diese Grubenbaue dienen dazu, vom Hauptstollen aus nicht abbaubare Lagerstättenbereiche zu erschließen oder Grubenwasser aus einem benachbarten Bergwerk abzuleiten.

Flughafen: Im Zivilsektor ein baulicher Komplex, der auf die Abwicklung regelmäßigen gewerblichen Lufttransports von Menschen und / oder Waren ausgelegt ist. Größere Flughäfen verfügen über eine oder mehrere Start- und Landbahnen, eine Leit- bzw. Kontrollzentrale (Tower), Gebäude für die Passagier- und / oder Frachtabfertigung, Stellplatzkapazitäten un → ÖPNV-Anschlüsse.

Flughafenhotel: Auf einer unscharf gefassten Lagekategorie beruhender Begriff. »Echte« Flughafenhotels sind in Airports eingebunden oder befinden sich in deren fußläufigem Nahbereich. Die meisten als solche bezeichneten Flughafenhotels weisen jedoch lediglich eine mehr oder minder ausgeprägte funktionale Beziehung zum Flughafenbetrieb auf; sie liegen vielfach mehrere Kilometer von den Airports entfernt, unterstreichen ihre (angestrebte) Positionierung allerdings durch Shuttle-Services.

Flughafenlounge: Ein gehobener Warte- und Aufenthaltsraum, der nur Vorzugspassagieren bzw. Vielfliegern und deren Gästen bzw. Begleitern offensteht.

Flughafenterminal: Ein Bereich, in dem eingehender bzw. ausgehender Passagierverkehr oder das Frachtaufkommen abgewickelt werden. Vielfach wird der Begriff auf einen Flughafen an sich bezogen; das ist strikt logisch betrachtet nicht korrekt. Vertiefend siehe → Terminal (allgemein).

Flugsparren: Ein über die Gebäudefront hinausgezogener, im Freien vor einem Dachgiebel liegender Sparren, der auf einer auskragenden → Pfette ruht. Einander gegenüber an zwei Dachseiten angeordnete Flugsparren bilden ein Vorgespärre, das dazu dient, einen vorspringenden Giebel zu schaffen; dieser bietet erhöhten Witterungsschutz.

Flugsteig (Verkehrswesen): Ein Bereich im → Abfertigungsgebäude eines Passagierflughafens, über den Fluggäste auf das Rollfeld bzw. unmittelbar in ein angedocktes Flugzeug gelangen.

Flugzeugbunker: Ein zum Schutz militärischer Flugzeuge vor Artillerie- und Lenkwaffenbeschuss sowie Bombardierungen errichtetes Bauwerk.

Flugzeugwerft: Ein Betrieb bzw. eine Anlage, der bzw. die dem Bau und / oder der Wartung, Überholung und Reparatur von Flugzeugen dient.

Flur (Gebäude): Ein gewöhnlich gestreckter, zwischen Eingang und Treppenhaus gelegener Gebäudebereich.

Flur (Wohnung): Ein zwischen Eingangstür und einzelnen Zimmern bzw. Räumen (Bad, Küche) vermittelnder Gang oder Raum.

Flurkarte: Eine andere Bezeichnung der Kataster- bzw. Liegenschaftskarte. Es handelt sich um den abbildenden Teil des seit Jahren elektronisch geführten → Katasters. Er beinhaltet maßstäbliche Karten aller Flurstücke (nicht Grundstücke), bei landwirtschaftlicher Nutzung(smöglichkeit) auch Flächen der Schätzungskarte gemäß amtlicher Bodenschätzung. Dargestellt werden u. a. Gemarkungs- und Flurstücksgrenzen (samt Grenzpunkten), Flurstücksnummern, Gebäude, Nutzungsarten und bedeutende topographische Elemente. Das Kartenwerk bildet eine wesentliche Grundlage des Grundbuchwesens.

Flurkarte, Digitale (Bayern, Deutschland): Die Entsprechung des im übrigen Bundesgebiet als → »Automatisierte Liegenschaftskarte« bezeichneten Kartenwerkes.

Flurstück: Amtlicher Ausdruck für die kleinste Buchungseinheit des Liegenschaftskatasters. Es handelt sich um ein eindeutig begrenztes, vermessungstechnisch festgelegtes und ausgewiesenes Landstück. Ein Synonym ist »Parzelle«; dieser Begriff ist in Österreich und der Schweiz die offizielle Bezeichnung für »Flurstück«.

Flurzwang (historisch): Eine bindende Übereinkunft oder erlassene Vorschrift, die alle Bauern einer dörflichen Gemeinschaft dazu verpflichtete, auf ihren innerhalb einer → Zelge gelegenen Äckern zur selben Zeit dieselbe Frucht auszusäen und zu ernten. Vertiefend siehe → Dreizelgenwirtschaft.

Flusspfeiler (Brücke): Ein im Fluss bzw. im Bereich regelmäßiger Wasserführung eines Flusses errichteter Brückenpfeiler.

Flüsterasphalt: Eine andere Bezeichnung für → offenporigen Asphalt. Diese Asphaltmischung bildet aufgrund ihrer groben Gesteinskörnung ein Netz von Hohlräumen aus. Sie entwickelt schallmindernde Eigenschaften und lässt ein Eindringen bzw. die Abfuhr von Oberflächenwasser zu.

Flüstergewölbe: Ein → Gewölbe mit einer akustischen Eigenheit, die bedingt, dass an einigen Stellen leise ausgesprochene Worte in entfernten Raumbereichen deutlich hörbar sind, an anderen hingegen nicht. Eine andere Bezeichnung ist »Flüstergalerie«.

Flüstergalerie: Siehe → Flüstergewölbe.

Flutter: Siehe → Fluttermühle.

Fluttermühle: Eine auf das 16. Jahrhundert zurückgehende, nur noch selten betriebene Kleinwindmühle, die für Entwässerungszwecke eingesetzt wurde und sich räumlich verhältnismäßig leicht versetzen ließ. Hauptbestandteile sind eine archimedische Schraube, ein daran aufgesetztes Flügelkreuz sowie ein stützender Bock. Die Flügel können aus Brettern bestehen oder als mit Segeltuch bespanntes Gatterkreuz ausgeführt sein. Kennzeichnend ist, dass die gesamte Konstruktion um 30 - 45 Grad geneigt ist.

FMZ: Ein von Handelsgutachtern, Planern und → Immobilienprojektentwicklern verwendetes Kürzel für → »Fachmarktzentrum«. Angesprochen ist eine gewachsene oder am Reißbrett entworfene Ballung von → Fachmärkten. Fachmarkt- und → Einkaufszentren sind nicht immer exakt voneinander abgrenzbar.

FNMA (Hypothekenbank, USA): Das Kürzel von »Federal National Mortgage Association«. Die leichtfertige und in großem Maßstab vollzogene Darlehensvergabe dieser auch unter der Bezeichnung »Fannie Mae« bekannten → Hypothekenbank war eine der Ursachen für die fundamentalen Verwerfungen am US-Immobilienmarkt, die 2007 eintraten.