| US-Städte: Stand und Entwicklung | |||
| 1 | Intro | Mehrheitlich weisen US-Städte Schachbrettgrundrisse auf. Straßenzüge sind überwiegend strikt von Nord nach Süd bzw. Ost nach West ausgerichtet. Das resultierende "grid pattern" gliedert die Städte in Blocks. Dieses Grundmuster ist auch ein Erbe der 1785 einsetzenden Landvermessung, jedoch weit älter. Es wurde u. a. beim Wiederaufbau Milets bemüht und prägte schon spanische und französische Planstädte in Nordamerika. Der Ver- und Entsorgung der Blocks dienen rückwärtige schmale, oft unansehnliche Stichstraßen (alleys). Die Silhouette größerer Zentren beherrschen Wolkenkratzer. Von Ferne beeindrucken Chicagos - gerühmt als Wiege des Wolkenkratzers - und Manhattans Skylines besonders. Inmitten der Häusermeere regieren teils extreme Verschattungseffekte, scharfe Kontraste sowie ausgeprägte Licht- und Windspiele. Manche "Spargelwälder" ragen architektonisch facettenreich, ja spannungsgeladen auf. Voran Chicagos CBD beherbergt spektakuläre Einzelobjekte nebst zahlreichen faszinierenden Ensembles. Empfehlung am Rande: Bei Gelegenheit vom Sears Tower rundblicken; die ca. 10 USD Eintritt (Stand 05 / 2004) sind gut angelegt, da sich die Stadtstrukturen klar erschließen. Chicago und New York repräsentieren hinsichtlich der Grundanlage ein verbreitetes Muster, stellen bezüglich der Größe und Geschlossenheit ihrer Kerne gleichwohl Unikate dar. Mit ihnen kann sich einzig Hong Kong's Skyline vergleichen. Die CBDs selbst großer US-Zentren sind mehrheitlich bescheiden dimensioniert. Miami, beispielsweise, besitzt einen von wenigen Hochhäusern gebildeten CBD. Die anrainende Büromeile der Brickell Avenue erstreckt sich über wenige 100 Meter. Philadelphias Skyline konzentriert sich im wesentlichen auf Bereiche um die Market Street. Boston besitzt mit Financial District und Back Bay zwei hochhausdurchsetzte, zu Fuß rasch zu erkundende Büroschwerpunkte. Eine rare Ausnahme unter den Großstädten bildet Washington DC, in dessen Zentrum sich kein Wolkenkratzer erhebt. In der ursprünglich von Pierre L'Enfant, einem Franzosen, für 800.000 Einwohner geplanten Stadt - seinerzeit ein Viertel der landesweiten Bürgerzahl - gelten am 88 m hohen Kapitol orientierte Höhenbeschränkungen. Nur vereinzelt erstrecken sich Bauwerke über mehr als 13 Stockwerke. Mit 96 m ragt das 18-geschossige Old Post Office Building am höchsten auf. Die Höhenlinien der US-Städte fallen von innen nach außen. Dies jedoch nicht kontinuierlich, sondern - angesichts dominierender Hochhäuserkerne - abrupt an den Rändern der CBDs. | |
| 2 | Siedlungsentwicklung | ||
| 2.1 | Größte Städte | ||
| 2.2 | Größte Agglomerationen | ||
| 2.3 | Wachstumsstärkste Agglomerationen | ||
| 3 | Stadt- und Siedlungstypen | ||
| 3.1 | Großstädte | ||
| 3.1.1 | Grund- und Aufriss | ||
| 3.1.2 | Funktionsräumliche Gliederung | ||
| 3.1.3 | Sozialräumliche Gliederung | ||
| 3.1.4 | Prägende Funktionselemente | ||
| 3.1.4.1 | Hochhäuser / Wolkenkratzer | ||
| 3.1.4.2 | Einkaufs- und Multifunktionszentren | ||
| 3.1.4.3 | Einfamilienhäuser | ||
| 3.1.5 | Verkehrssysteme | ||
| 3.2 | 24-Stunden-Städte | ||
| 4 | Vorstädte / Suburbs | ||
| 4.1 | Hintergründe der Suburbanisierung | ||
| 4.2 | Ältere Suburbs | ||
| 4.3 | Jüngere Suburbs | ||
| 4.4 | Suburbias Dimensionen | ||
| 5 | Gated Communities | ||
| 6 | Strip Cities | ||
| 7 | Edge Cities | ||
| 8 | Stadtrevival | ||
| 9 | Wider Suburbia | ||
| 10 | Schlussbetrachtung | ||
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| Aktualisierung: 29.10.2009 | © Elmar Pfeiffer, 80335 München (Impressum) | Elmar.Pfeiffer@gmx.de | |