US-Städte: Stand und Entwicklung

2.3 Wachstumsstärkste Agglomerationen

Die großen Verdichtungsräume weisen bei einer Gemeinsamkeit - zumindest die weiteren Regionen wuchsen allesamt - höchst unterschiedliche Bevölkerungsentwicklungen auf.

Agglomeration Einwohnerzuwachs 1980 - 2000 in %
Engere Agglomeration Weitere Agglomeration
Atlanta (GA) 86 - -
Dallas (TX) 67 73
Houston (TX) 50 52
Washington (DC) 40 31
Los Angeles (CA) 27 43
Chicago (IL) 14 14
New York (NY) 12 12
Boston 10 14
Philadelphia (PA) 6 22
Detroit (MI) 0 4

Die Wachstumsziffern verweisen auf gemessen an US-Verhältnissen moderate Bevölkerungszuwächse in den alten Kernregionen New England (Boston), Mid-Atlantic (New York, Philadephia) und Midwest mit dem Zentrum Chicago. Eine Ausnahme stellt Washington DC dar.

Ein regelrechtes Hyper-Wachstum kennzeichnet Georgia's führendes Zentrum, Atlanta, sowie die Texanerinnen Dallas und Houston. Kleinere, in obiger Übersicht ausgesparte Metropolräume wachsen teils noch stürmischer. So schnellte die Einwohnerzahl von Phoenix (AZ) im Vergleichszeitraum um 106 % empor. In absoluten Zahlen legt gleichwohl Kaliforniens führender Ballungsraum, Los Angeles, am stärksten zu.

Das (auch) stark von grenzüberschreitender Zuwanderung getragene metropolitane Wachstum verschiebt ethnische Zusammensetzungen erheblich: Los Angeles wird - wie Florida - mehr und mehr zu einer hispanischen Region und auch San Francisco besitzt keine weiße Bevölkerungsmehrheit mehr; hier erhöht sich vor allem das Gewicht asiatisch-stämmiger Einwohner.