| Polen - Entwicklung multifunktionaler Zentren | |||
| 0 | Einleitung | Nach den derzeit existierenden Vorstellungen sollen mehrere Partner in den noch zu erstellenden Workflow eingebunden werden. Daher erscheint es sinnvoll, eine Firma als Projektkoordinator einzusetzen die die Aktivitäten transnational koordiniert und ihre eigenen Ressourcen dafür den anderen Partnern zur Verfügung stellt. Die Auswahl potenzieller Mieter gliedert sich in zwei Bereiche: Zum einen die Filialisten und zum anderen die lokalen Mieter. Bei den Filialisten sind Standortwünsche in den entsprechenden Expansionsabteilungen abzufragen. TESCO beispielsweise hat inzwischen bereits mehrfach in polnischen Zeitschriften Annoncen geschaltet, wonach Standorte in Städten ab 20.000 Einwohnern gesucht werden. Auch bei den anderen Giganten ist davon auszugehen, dass sie mit ihren Retailern in die Fläche expandieren wollen. Wichtig erscheint mir, alle am Markt vertretenen Player anzusprechen und eine gewisse Unabhängigkeit von den großen Filialisten zu wahren. Nur so kann der individuelle Charakter gewahrt bleiben, der beispielsweise in ECE-Einkaufszentren schon lange verloren gegangen ist. Oder wollen wir die Deichmannisierung Polens unterstützen? Die bis zum Erbrechen wiederholte Langeweile läuft sich langsam tot. In den allgemein zugänglichen Fachpublikationen mehren sich die kritischen Stimmen, die vor der Errichtung von Einkaufszentren warnen, die von ihrem Mieterbesatz her wie ein Ei dem anderen gleichen. Das Verbraucherverhalten unterliegt einem ständigen Wandel, und die Centerkonzepte sollten diesem Wandel auch laufend angepasst werden. Die Auswahl lokaler Mieter sollte sich auf eigene Einschätzungen, eine eingehende Bonitätsprüfung und ggf. Empfehlungen stützen. Die Zusammenarbeit auf lokaler Ebene kann auch bedeuten, erfolgreiche Mieter dazu zu animieren, selbst Filialen in anderen Centern zu eröffnen. Die meisten polnischen Ketten sind so entstanden. Über den Erfolg eines Centerkonzeptes entscheiden drei Faktoren: die Lage, die bauliche Umsetzung und der Mietermix. Wenn einer der drei Faktoren nicht passt, wird das Projekt scheitern. | |
| 1 | Analyse Ist-Zustand | ||
| 1.1 | Hypermärkte | ||
| 1.2 | Nahversorgungszentren | ||
| 1.3 | Kleinteiliger Einzelhandel | ||
| 2 | Aktuelle Trends | ||
| 2.1 | Rezentralisierung | ||
| 2.2 | Multifunktionale Handels- und Dienstleistungszentren | ||
| 3 | Makrostandorte | ||
| 3.1 | Bedarfseinschätzung | ||
| 3.2 | Entwicklungspotentiale | ||
| 4 | Methodik | ||
| 4.1 | Systematischer Ansatz | ||
| 4.2 | Aufgabenverteilung | ||
| 4.3 | Mieterauswahl | ||
| 4.4 | Finanzierung | ||
| 4.5 | Centermanagement | ||
| 5 | Resümee | ||
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| Aktualisierung: 27.03.2010 | © Elmar Pfeiffer, 80335 München (Impressum) | Elmar.Pfeiffer@gmx.de | |