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Suchmaschinen

Was geschieht, wenn eine Website nicht nach Google-Maßstäben optimiert wird?

Ist sie das nicht, widerspricht sie grundlegenden Prinzipien der Seitengestaltung und wird bei (nahezu) allen Suchmaschinen mäßige Positionen belegen. Google wurde erfolgreich, weil die Firma Mühe darauf verwendete, das Netz und das Nutzerverhalten zu verstehen, und gewonnene Erkenntnisse in entsprechende Suchfunktionen übersetzte.

Weshalb weisen die Google Webmaster Tools externe Links, die auf nicht mehr existierende Seiten gelegt sind, als Crawling-Fehler aus? Wie lässt sich das Problem ausräumen? Wirkt es sich auf den PR aus?

Zu 1: Wenn Links auf entfernte oder umbenannte Unterseiten einer Domain verweisen, läuft Google's Bot ins Leere. Um ein Beispiel zu bemühen: Bezogen auf den Immobilien-Kosmos listet die Statistik teils vor sieben Jahren von Suchmaschinen ermittelte, vor einem Jahr umbenannte Dateien als Irrläufer auf. Das beweist zweierlei: 1. Das Netz besitzt ein langes Gedächtnis. 2. Google's Datenverwaltung hinkt erwiesenen sammlerischen Qualitäten hinterher. Zu 2: Die Fehlermeldungen verschwinden nach und nach; allerdings bauen sich u. U. über längere Zeit hinweg neue auf. Zu 3: Der Seitenrang bleibt von derartigen "Fehlern" unberührt.

Ich suche häufig Übersetzungen (Englisch - Deutsch), die sich weder in großen Online- noch papiergebundenen Wörterbüchern finden. Gibt es einen Trick, diese mittels Suchmaschinen aufzuspüren.

Gibt es. Das Verfahren trifft oft. Beispiel: Sie suchen die deutsche Entsprechung für "turnpike". Rufen Sie Google auf, geben Sie den Begriff ein. Nutzen Sie nun die Einschränkung "Seiten auf Deutsch" und starten die Abfrage. Google wirft - so entsprechende Seiten indiziert sind - deutschsprachige Seiten aus, welche den Suchbegriff und zumeist dessen Übersetzung enthalten (mehr zum Thema unten).

Spezielle Begriffe finde ich in online-Wörterbüchern oft nicht. Suche ich z. B. eine englische Übersetzung eines deutschen Wortes, hilft die Eingabe "Wort + englisch" nur selten. Auch will ich gefundene Übersetzungen verifizieren. Gibt es Kniffe, die Ausbeute bzw. den Sicherheitsgrad zu erhöhen?

Ja. Die Antworten ergänzen übrigens die vorstehende Frage, die dortige Antwort trifft umgekehrt auf Ihre Frage zu. Doch gibt es verfeinerte Kniffe. Beginnen wir mit der Verifizierung: Geben Sie das englische "Fundstück" kombiniert mit dem deutschen Begriff in die Suchzeile ein. Bei den meisten Paarungen werfen leistungsfähige Suchmaschinen zahlreiche Treffer aus. Tiefenschärfere Ergebnisse erhalten Sie zumeist, geben Sie ein zweites bzw. drittes thematisch eng vewandtes Begriffspaar ein. So filtern Sie Spezialseiten aus, deren Betreiber zumeist vom Fach sind und allerhand Mühe darauf verwenden, solide Informationen bzw. verprobte Übersetzungen zu bieten. Zum "Finden": Im Netz stehen Spezialwörterbücher listende Portale. Ausgewählte Anlaufstellen finden sich u. a. im IK-Linkregister. Verschiedene Seiten bieten Foren, in welche Sie gesuchte Begriffe einstellen können. Häufig erhalten Sie zügig (mehr oder minder treffende) Übersetzungen.

Wie kommt es, dass Google oft mehr Treffer ermittelt als Meta-Suchmaschinen?

Viele Metas sprechen vergleichsweise schwache Suchmaschinen an. Diese können zusammengenommen weniger Seiten erfasst (indiziert) haben als der Branchenprimus. Teils beschränken sich diese, nicht von jedem primären Suchdienst geschätzten Recherchewerkzeuge bewusst auf Ausschnitte der Netzwelt. Teils durchforsten sie angeblich die Datenbanken großer Suchdienste, werden von diesen jedoch regelhaft ausgesperrt. Diese Mutmaßung liegt zumindest nahe, wie ein Beispiel illustriert: Google meldete (Stand 06 / 2010) rund 6.800 Treffer für "Immobilien-Kosmos". - Ein offiziell auch Google abgrasender Meta präsentierte nicht einen aus Google's Liste.

Mancher Nutzer bedient Metas falsch. Viele Vertreter des Genres fragen standardmäßig wenige Primärdienste ab, gestatten es jedoch, weitere zuzuschalten.

Schließlich trügt die Fülle von Suchmaschinen: Viele rückten unter einem Dach zusammen, tragen jedoch nach wie vor jeweils eigene Namen. Die Schnittmenge von ihnen erfasster Seiten scheint sehr groß, um nicht zu sagen identisch.