Immobilienwirtschaftliche Information

Portalseite

Portalseite

    12 Kostenfaktor

    Die Beschaffung von Information kann Unsummen verschlingen (Gutachten, Machbarkeitsstudien usw.). Solche Fälle ausgeblendet, stehen kostenfreie Angebote neben kostenpflichtigen. Qualitativ können sich viele frei beziehbare mit zu bezahlenden Informationen messen, oft haben sie die Nase vorn. Voran im Internet finden sich hochklassige, frei abrufbare Berichte, Artikel, Glossare, Wörterbücher, Adresslisten usw.


    Tipp

    Bei kostenpflichtigen Angeboten empfiehlt es sich, vorab zu prüfen, ob angepriesene Inhalte dem Informationsbedarf gerecht werden. Bei Branchenreports usw. sollte zumindest ein Inhaltsverzeichnis gefaxt oder per eMail übermittelt werden. Bei Online-Diensten wie Datenbanken bieten seriöse Anbieter meist Testzugänge oder Einmalzugriffe.

    13 Zwischenbilanz

    Die wichtigsten Aspekte von Informationsbewertung bilden einen Dreiklang:

    • Verlässlichkeit,

    • Aktualität,

    • Qualität bzw. Nützlichkeitsgrad.

    14 Immobilienwirtschaft

    Die meisten Tätigkeiten einer Menschenmehrheit sind an Immobilien geknüpft. Das heißt, eine Unzahl von Erfahrungs- bzw. Wissensgebieten steuert zur Entwicklung von Immobilien bei. Wie breit das Feld ist, verdeutlicht eine ausschnitthafte Aufzählung von Immobilienarten: Bürogebäude, Entsorgungsbauwerke (Kanalisation), Freizeitobjekte (Kinos usw.), Gesundheitsimmobilien (Kliniken usw.), Handelsimmobilien (Warenhäuser, Einkaufszentren etc.), Logistikobjekte, Sporteinrichtungen (Stadien, Schwimmbäder), Verkehrsbauwerke (Straßen, Brücken, Tunnels, Flughäfen usf.), Wehrbauten (Burgen, Bunker, Basen), Wasserbauwerke (Talsperren usw.), Wohnhäuser.

    Die Breite des Wirtschaftszweiges ist auch an der Vielzahl beteiligter Berufszweige bzw. Personenkreise ablesbar: Architekten, Ingenieure, Geologen, Hydrologen, Markt- und Standortanalytiker, Stadt- und Zentrenplaner, Projektentwickler, Wertermittler, Innenarchitekten, Ladenbauer, Raumausstatter, Asset-, Facility-, Portfoliomanager, Bauhaupt- und Baunebengewerbe, Makler, Finanzingenieure, Banken, Versicherer, Rechts- und Steuerberater, Lehr- und Forschungsinstitute, Investoren, Wirtschaftsprüfer u. a. m.

    Es zeigt sich, weshalb die Immobilienwirtschaft - oft beklagt - schwerlich eine klare Kontur haben bzw. ein geschlossenes Bild abgeben kann. Sie ist Spielwiese dutzender, jeweils Ausschnitte beackernder Fachrichtungen, die jeweils eigene Sprachen und Denkmuster pflegen. Zudem handelt es sich um ein grenz- und kulturübergreifendes Geschäft. Entsprechend breit ist der Fächer benötigter Informationen. Es ist eine hohe Kunst, diese zu beschaffen, zu bewerten, zu deuten, sachgerecht zu verknüpfen.

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Aktualisierung: 06.06.2004© Elmar Pfeiffer, 80335 München (Impressum)Elmar.Pfeiffer@gmx.de