Immobilienwirtschaftliche Information

Dieser Beitrag ist eine Langversion einer in IWR Immobilienwirtschaft und Recht (heute "Immobilienwirtschaft") erschienenen Publikation des Seitenbetreibers.

Intro

Alles Sinnen und Trachten einer lupenreinen Informationsgesellschaft richtet sich auf die Sammlung, Bereitstellung, Verbreitung von Daten, Fakten, Wissen. Bei genauem Hinsehen trübt sich das Bild:

Unter dem Strich steht ein nachdenklich stimmendes Ergebnis: Es gab nie schlechter informierte Erdenbürger als heute.

Vorliegender Beitrag stellt Informationsmöglichkeiten bzw. -quellen vor, bildet Informationsprozesse ab, deckt Fußangeln und Fallstricke auf. Vorab sind Grundlagen abzuhandeln, Definitionen zu erarbeiten.

Information: Begriffsbestimmung

Das Wort "Information" ist so geläufig, dass kaum ein Gedanke an seine Inhalte verschwendet zu werden scheint. Was also steckt in dem Begriff? Meine Definition lautet:

Es mag eingewendet werden, dass etwas, wenn es nicht wahrgenommen wird, keine Information sein kann. Dem ist zweierlei zu entgegnen: Erstens wird Wahrnehmbares immer von diesem oder jenem wahrgenommen. Zweitens ist – wird diese Aussage angefochten – die Information an sich vorhanden.

Informationsübertragung

Informationen werden über Sinne empfangen: Gehör, Gesichts-, Geruchs-, Geschmacks-, Tast-, Temperatursinn. Folglich können sie über akustische (Geräusche, Töne), geruchliche (Duftstoffe), optische (Bilder, Zeichen) Medien usw. übertragen werden.

Manche Informationen sind flüchtig, andere lange haltbar. So bergen Landschaften teils Milliarden Jahre alte Informationen, Genketten jene von Jahrmillionen. Manche Bauwerke, Tontafeln und Papyri tragen Information über Jahrtausende hinweg, Bücher über Jahrhunderte; das Wort hingegen ist alsbald verklungen, der Duft einer Blume verweht.