4 Betonkern
Für Stabilität sorgt zuvorderst ein zentraler, das Gebäude durchlaufender Betonschacht, der neben statischen Aufgaben Erschließungsfunktionen übernimmt. So beinhaltet er Aufzugssysteme und Treppenhäuser. Eine feste Verbindung von halbstarren oder biegefesten Außenrahmen mit dem Kern verleiht der Konstruktion gesteigerte Widerständigkeit.
5 Betonkern, gerahmter
Gegenüber vorgenannter Konstruktion verbindet diese Außenrahmen und Decken fester mit dem Betonkern. Höhere technische bzw. kostenmäßige Aufwendungen rechnen sich, da 30 - 35 m Höhengewinn erzielbar sind.
6 Betonturm, verschachtelter
Diese Bauweise setzt auf zwei, jeweils von Quadratrastern aus Stützen und Trägern gebildete "Betonröhren", von welchen eine als Kern, die andere als äußerer Rahmen fungiert.
7 Rahmenfachwerk
Der Aussteifung dienen leichte, das Gebäudeinnere senkrecht durchziehende Stahlfachwerkelemente. Nachteilig wirkt der gegenüber heutigen Bauverfahren 20 - 30 % höhere Stahlverbrauch. Als prominentestes Beispiel dieses Bautyps dürfte New Yorks 1931 nach lediglich 410 Tagen fertiggestelltes Empire State Building zu betrachten sein. Das Stahlskelett des 381 m aufschießenden Kolosses wiegt 60.000 Tonnen. Die vertikale Erschließung erfolgt über 73 Aufzüge, deren Schächte aufaddiert ca. 11 km lang sind. In den rückspringenden Obergeschosse spiegeln sich, nebenbei bemerkt, keine statischen Erfordernisse, sondern bauliche Vorschriften, die einer Verschattung umgebender Straßenzüge bzw. Gebäude entgegenwirken sollten (rechts eine von Eric Mayville, NY, vom Hubschrauber aus aufgenommene Perspektive).