Beratungseck des Fachhandels

Startseite

Startseite

    2.1 Testfragen / Checklisten

    Ziel dieses Kapitels ist es, eine Selbstprüfung jeweiliger Unternehmen zu erleichtern.


    2.1.1 Schaufenster

    Schaufenster bzw. Sichtauslagen sind Blickfänge erster Ordnung. Sie prägen den Geschäftseindruck maßgeblich - im Guten wie im Schlechten. Hierzu eine kurze Checkliste:

    • Spricht die Fassade an?

    • Deckt sich ihre Anmutung - auch jene der kundenseitig sehr wohl wahrgenommenen Obergeschosse - mit dem angestrebten Geschäftsimage?

    • Harmonieren Außen- und Innengestaltung?

    • Stimmen Dekor und Zielgruppenimage überein?

    • Sind Firmenname und Unternehmenslogo weithin erkennbar und auffällig gestaltet?

    • Gestatten die Schaufenster eine angemessene Warendarbietung?

    • Sind die Schaufenster von außen zugänglich? Behindern Straßenauslagen die Betrachtung?

    • Verbürgt die Schaufenstergestaltung Einsicht in das Geschäft? Unterstützt sie den Abbau latenter Schwellenängste?


    2.1.2 Eingang

    Ein weiteres wesentliches Ladenelement stellt der Eingangsbereich dar. Folgende Checkliste gestattet eine Selbstüberprüfung:

    • Harmonieren Eingangs- und Fassadengestaltung?

    • Laden Ausrichtung, Gestaltung und Größe des Einganges zum Betreten des Geschäftes ein?

    • Ist das Ladenlokal ungehinderte zugänglich? Können Stufen beseitigt, beengte Eingänge aufgeweitet werden?

    • Ist die Eingangstür mühelos zu öffnen bzw. zu schließen oder liegen schwergängige, geräuschvoll ins Schloss fallende Türen vor?

    • Ist der Eingang behinderten- und seniorengerecht gestaltet?

    • Werden Zugang und Beweglichkeit durch Warenstände (Aktionsverkauf) behindert?

    • Entsprechen Einrichtung und Warenplazierung eingeschliffenen Bewegungsmustern? Sind sie dem Kundenlauf vor dem und in dem Geschäft angepasst? Berücksichtigen Ladenbau und Kundenführung z. B., dass über 70 % aller Mitteleuropäer rechtsgerichtete Sicht- und Bewegungsautomatismen aufweisen?


    2.1.3 Innenraum

    Folgende Liste dient einer Überprüfung der Innenraumgestaltung:

    • Besteht volle Bewegungsfreiheit?

    • Unterstützen Einrichtung, Warenplazierung, optische Gestaltung den gewünschten Kundenlauf? Neuerlich zu beachten: 70% der Kunden wenden sich unbewusst nach rechts!

    • Entspricht die Raumaufteilung der Kundenfrequenz jeweiliger Sortimentsbereiche?

    • Sind alle Sortimentsbereiche übersichtlich angeordnet und nachvollziehbar gegliedert?

    • Sind verfügbare Flächen optimal genutzt? Liegen Raumreserven brach? Können Aktionsflächen geschaffen werden? Erlaubt die Einrichtung flexible, kurzfristige Angebotsergänzungen?

    • Sind Verkaufsraum, Möblierung, Fassade aufeinander abgestimmt?

    • Besitzt das Geschäft eine ansprechende, möglichst unverwechselbare Atmosphäre?

    • Ist das Geschäft effektvoll ausgeleuchtet?

    • Schützen Raumaufteilung und -ausstattung vor Ladendiebstahl?

    • Gestatten gewählte Bodenbeläge eine mühelose Reinhaltung des Ladenlokals?
Nach ObenNächste SeiteLetzte Seite
Aktualisierung: 01.01.2010© Elmar Pfeiffer, 80335 München (Impressum)Elmar.Pfeiffer@gmx.de