Bau- und Heimwerkermärkte

Startseite

Startseite

    9 Unternehmensspezifische Flächenentwicklung

    Folgende Tabelle spiegelt die Größenentwicklung der Märkte ausgewählter Unternehmen und Franchise-Ketten wider.

    Unternehmensspezifische Verkaufsflächen im Zeitvergleich

    Betreiber

    19972001

    Betreiber

    19972001
    Bauhaus5.0005.280Interpares-Mobau1.7271.360
    Castorama14.0148.667Krämer2.1422.137
    EMV-Profil2.3642.184Marktkauf6.5735.944
    Globus6.8897.169Max Bahr4.9825.697
    Hela5.0895.687Nowebau1.3581.673
    Hornbach8.51510.444OBI4.7696.043
    Knauber4.7005.200plaza3.8713.071
    hagebau3.9673.765Praktiker5.8444.947
    Hellweg4.8446.645toom3.3754.658
    Herkules3.8713.214

    Quelle: gemaba, Leverkusen-Hitdorf 2001.

    Die mittlere Marktgröße veränderte sich uneinheitlich: Bei vielen Anbietern sank sie - gegen den Trend - beträchtlich, bei anderen stieg sie extrem. Dies trifft u. a. auf die hinsichtlich der Märktezahl führende Kette Obi zu. Die größten Sprünge erzielten Hellweg und Hornbach.



    10 Flächenproduktivität

    Die Raumleistungen von Bau- und Heimwerkermärkten fallen vergleichsweise niedrig aus. Ein Grund hierfür liegt im hohen Anteils langsam drehender Artikel mit großem Raumbedarf. Die Werte unterscheiden sich je nach Verkaufsbereich:

    • In Warmhallen von Betrieben mittlerer Größen werden mehrheitlich Jahresumsätze zwischen 1.700 EUR / qm und 2.000 EUR / qm. erzielt

    • Für Kalthallen sind Spannen von 900 EUR / qm bis 1.200 EUR / qm verbreitet,

    • bei überdachten Freiflächen Werte zwischen 700 EUR / qm und 1.000 EUR / qm.

    Angeführte Werte werden unter- oder überschritten. Abweichungen ergeben sich aus der Standortsituation, den Wettbewerbsverhältnissen, der jeweiligen Unternehmenspositionierung und Sortimentsstrukturen.

    Die durchschnittliche Flächenproduktivität sank während der letzten Jahre beträchtlich. Alleine zwischen 1995 und Anfang 2001 fiel sie um 12 %. - Von rund 1.690 EUR / qm (3.300 DM) auf 1.480 EUR / qm (2.900 DM). Der Grund liegt auf der Hand: Die Verkaufsfläche wuchs im Vergleichszeitraum um reichlich 35 % und somit in einem Maße, das nicht durch die Nachfrageentwicklung gedeckt war.

Nach ObenLetzte SeiteStartseite
Aktualisierung: 10.06.2003© Elmar Pfeiffer, 80335 München (Impressum)Elmar.Pfeiffer@gmx.de