Bau- und Heimwerkermärkte

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    6 Bauliche Merkmale

    Moderne Baumärkte belegten hohe Hallenbauten. Sie sind regelhaft ebenerdig angelegt. Ausnahmen gibt es. Beispielsweise findet sich in Freiburg im Breisgau ein zweigeschossiger Obi-Markt. Anders als die meisten Baumärkte verfügt er nicht über vorgelagerte, ebenerdige Stellplätze, sondern über eine angegliederte Parkgarage.

    Bau- und Heimwerkermärkte gliedern sich regelhaft in drei Verkaufsbereiche:

    • Warmhallen,

    • Kalthallen bzw. überdachte Freiflächen und

    • ungeschützte Freiflächen.


    7 Standorte

    Bau- und Heimwerkermärkte sind auf den Individualverkehr orientiert. Sie finden sich an Ein- und Ausfallstraßen sowie in Gewerbegebieten. Sie treten in Alleinlage auf, häufig gepaart mit SB-Warenhäusern und / oder als Bestandteil von Fachmarkzentren.



    8 Flächenentwicklung der Baumärkte

    1982 bestanden im alten Bundesgebiet 720 Baumärkte mit summierten 1,25 Mio qm Verkaufsfläche. Seither eröffneten ständig neue Einheiten. Ihre durchschnittliche Größe wuchs von 1.750 qm auf deutlich über 4.000 qm. Details sind folgender Übersicht zu entnehmen. Im Rahmen einer Deutung wichtig sind zwei Sachverhalte: 1. Ab 1991 enthalten die Bestandszahlen auch Baumarktabteilungen von SB-Warenhäusern. 2. Ab 1995 sind zudem die Innenbereiche angeschlossener Gartencenter erfasst.

    JahrBaumärkte (Anzahl)Verkaufsfläche in Mio. qm (insgesamt)VK je Markt in qm
    19901.3863,102.240
    19921.9604,462.440
    19942.1605,932.750
    19962.4508,223.360
    19982.6409,793.710
    20002.60510,614.070
    2005 2.505 11,82 4.702
    2010 2.421 (*) 12,64

    (**) 13,96

    5.220

    5.770


    Quelle: gemaba, Leverkusen-Hitdorf 2001 und 2010. Angaben bis 2005 beinhalten ausschließlich Märkte mit Innenverkaufsflächen ab 1.000 qm. Außenbereich sind ausgeblendet. (*) Nur Innenflächen. (**) Einschließlich gewichteter Außenflächen)

    Auffallend ist, dass die Objektanzahl zwischen 1998 und 2010 abnahm, die Innenfläche hingegen um rund 40 % ausgeweitet wurde. Fazit: Die Entwicklung geht hin zu größeren Betriebsflächen.

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Aktualisierung: 09.06.2010© Elmar Pfeiffer, 80335 München (Impressum)Elmar.Pfeiffer@gmx.de