Bau- und Heimwerkermärkte

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    4 Kundengruppen

    Das do-it-yourself-Angebot (DIY) richtet sich an vier Zielgruppen:

    • Fachlich versierte, dem professionellen Bereich zuzuordnende Kunden (etwa Handwerker), die gemessen an der Kundengesamtzahl einiges Gewicht aufbringen. Nach diversen Erhebungen zählt etwa ein Fünftel aller Kunden zu diesem Kreis.

    • Gewohnheitsheimwerker mit halb-professionellem Kenntnisstand und sehr guten praktischen Fertigkeiten. Auch diese Gruppe steuert ca. ein Fünftel zum Kundenaufkommen bei.

    • Über handwerkliche Grundkenntnisse verfügende Praktiker, die z. B. im Rahmen von Hausneubauten oder Innenausbauten erhebliche Eigenleistungen einbringen. Diese Nutzergruppe stellt rund 35 - 40 % aller Baumarktkunden.

    • Privatkunden ohne nennenswerte Fach- und Sachkompetenz, die lediglich einfache handwerkliche Arbeiten in Angriff nehmen. Diese Anwender tragen 20 - 25 % zum Kundenaufkommen bei.

    Wenngleich Bau- und Heimwerkermärkte auf Selbstbedienung der Kunden setzten, bieten sie Beratung und verschiedene Dienstleistungen (z. B. Holzzuschnitt) an. Einzelne Betreiber zeichnen sich durch ausgezeichnete Beratungsleistungen aus; sie werben Fachpersonal an, schulen intensiv, bilden fort. Andere Unternehmen beschränken die Beratung auf ein Mindestmaß.


    5 Sortimentsniveau

    Das Sortimentsniveau genügt mehrheitlich niedrigen bis mittleren Ansprüchen, reicht jedoch - abhängig vom Betreiber - bis hinein in den hochwertigen Bereich.

    Im Interesse möglichst umfassender bzw. vollständiger Angebote werden auch selten nachgefragte Güter wie Bauelemente, Dachrinnen, Garagentore, Großkeramik, Lüftungssysteme oder Rolläden geführt. Der Absatz bzw. Umschlag dieser vergleichsweise große Verkaufsflächen belegender Artikel erfolgt langsam.

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Aktualisierung: 10.06.2003© Elmar Pfeiffer, 80335 München (Impressum)Elmar.Pfeiffer@gmx.de