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    1 Zielgruppen / Besucher

    1.1 Erwartungen

    Über den wahrscheinlichen Besucherkreis machte sich der Seitenbetreiber wenig Gedanken. Gemeinhin gilt das als Grundfehler von Webprojekten. Nur entstand keine vom Start weg kommerziell ausgerichtete Seite. Also beging hier einer eine "lässliche Sünde".

    Die grobe Vorstellung war, dass überwiegend Studenten, Dozenten, Mitarbeiter kommunaler Planungseinrichtungen sowie der Industrie- und Handelskammern den Immobilien-Kosmos besuchen würden.


    1.2 Überraschungen

    Schon Auswertungen erster log-files zeigten, dass die Masse der Besucher aus anderen als den vermuteten Richtungen kam und kommt. Zugegeben, eingesetzte Werkzeuge gestatten lediglich grobe Aussagen, weil nur Teile der Besucherschaft namentlich zu identifizieren sind. Dennoch ergibt sich ein vergleichsweise tiefenscharfes Bild. Der Grund: Der Anteil eindeutig identifizierbarer Besucher liegt hoch, Gästebucheinträge sowie zahlreich eingehende eMails steuern interessante Informationen bei.

    Festzustellen ist, dass sich die Gewichte mit zunehmendem Ausbaugrad der Seite verschoben, doch greifen einige Gruppen unverändert stark auf den Immobilien-Kosmos bzw. einzelne Themenfelder zu.

    • Die erste Überraschung bestand in der Erkenntnis, dass die Seite weit überwiegend die Geschäftswelt anspricht.

    • Die zweite ergab sich aus dem Who-is-Who: Deutschlands international aufgestellte Wirtschaftsprüfungsgesellschaften - Ernst & Young, KPMG, PWC usw. - tummeln sich auf den Seiten.

    • Inzwischen führen Banken und Sparkassen samt ihnen zuzuordnende IT-Dienstleister, institutionelle Investoren sowie - die Überraschung schlechthin - marktführende Software-Entwickler (SAP usw.) die Rangliste an.

    • Baukonzerne und Projektentwickler folgen auf den Plätzen (der identifizierbaren Nutzer).

    • Zugriffe aus den Amtsstuben von Städten und Gemeinden, Kammern und Verbänden heraus spielen eine untergeordnete Rolle, legten 2004 gleichwohl beträchtlich zu und halten sich seither auf hohem Niveau. Auffällig: Abrufe durch Bundes-, Landes- und EU-Instanzen schwellen an.

    • Seit 2005 nahmen Zugriffe aus dem Universitäts- und BA-Bereich erheblich zu. Interessanterweise stechen Fachhochschulen positiv hervor: Ihre Dozenten und Studenten nutzen die Seite überdurchschnittlich. Auffallend ist zudem, dass viele der zugreifenden Universitätsstudenten in Wirtschaftsunternehmen (Asset-Manager, Entwickler usw.) Praktika ableistende "Altsemester" sind. Auch dies unterstreicht die starke Anziehungskraft der Homepage auf kommerzielle Kreise.

    • 2004 waren erstmals hohe Zugriffszahlen von Handelsketten zu verzeichnen (Metro, AVA, Hornbach, Bauhaus usw.). Aus den großen Handelsberatungsgesellschaften erfolgen wenig Zugriffe. Eine Ausnahme stellte phasenweise ein marktführendes Kölner Unternehmen dar.

    • Vermutlich ausgelöst durch das anschwellende Wörterbuch verschoben sich die Gewichte zwischen In- und Auslandsbesuchern: Heute entfallen gut 40 % aller Zugriffe auf internationale Adressen. Besonders stark hierbei: US Commercial auf Platz, nach de-Domains.
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Aktualisierung: 03.11.2009© Elmar Pfeiffer, 80335 München (Impressum)Elmar.Pfeiffer@gmx.de