Assetmanagement im Lebenszyklus

von Immobilien (Teil 2)

Portalseite

Portalseite

    1.3 Schnittstellen in der Verwertungsphase

    Soll es zur Verwertung einer Immobilie kommen, ist das Asset Management die fachliche Einheit mit dem größten Bezug zum Standort und zum Objekt selber. Über das Management in der Nutzungsphase kennt es die Immobilie über einen längeren Zeitraum und hat mit ihr entsprechende Erfahrungen gesammelt.

    Das Asset Management ist

    • mit den Flächen und ihren Nutzungsmöglichkeiten vertraut
    • kennt die konkrete Kostenstruktur (Neben- bzw. Betriebskosten) und
    • hat durch eventuelle Nachvermietungen bereits Erfahrungen über die Position im Markt gesammelt (z.B. Stärken und Schwächen analysiert)

    Aufgrund dieser Umstände wird das Asset Management wichtige Fakten für die erforderliche Grundsatzentscheidung liefern, ob ein Abriss oder eine Restrukturierung bzw. Revitalisierung der Immobilie die geeignete Verwertungsform ist. Denn bei der Entscheidung dieser Frage geht es um die Erfordernisse und Möglichkeiten des Marktes einerseits sowie andererseits um die Frage der Wirtschaftlichkeit der angestrebten Verwertungsform unter den gegebenen Marktbedingungen.

    Auch wenn das Asset Management die unternehmerische Entscheidung in aller Regel nicht selber treffen wird, so bildet seine Einschätzung neben den planerischen und baulichen Überlegungen doch den Schlüsselfaktor. Der Investor wäre schlecht beraten, wenn er seine Entscheidung gegen die Kompetenz des Asset Managements trifft. Er ginge damit ein hohes Risiko ein.

Assetmanagement, Teil 1

Assetmanagement, Teil 3

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Aktualisiert: 16.02.2010© Elmar Pfeiffer, 80335 München (Impressum)Elmar.Pfeiffer@gmx.de