Beteiligungsmodell
Vor Jahren öffnete sich der IK externen Autoren. Ohne deren Text- und Bildbeiträge wäre er weniger bunt geworden, als er sich heute darstellt. Fragen und Antworten bezüglich einer Beteiligung finden sich nachfolgend vorgestellt.
Muss man einen Studienabschluss vorweisen können, um als Fachautor im Immobilien-Kosmos berücksichtigt zu werden?
Nein. Sehr viele gescheite Leute, die ich kenne, studierten nicht.
Liegen Erkenntnisse vor, ob sich Beiträge für externe Autoren rechnen bzw. lohnen?
Wie "lohnen" verstanden wird, ist ein Stück weit Empfindungssache. Dass einige Autoren einem ersten Beitrag weitere folgen ließen, spricht für sich. Der eine ist einfach gerne "dabei", der andere nutzt die Plattform, um sich gezielt zu präsentieren. Einige Autoren erhalten Aufträge, die nachweislich auf einer Publikation im Immobilien-Kosmos gründen. Andere verzeichnen Zuwächse, ohne dass ein unmittelbarer Zusammenhang nachweisbar ist. Für wieder andere erwies sich der IK als Sprungbrett in die Welt der Printpublikationen. Direkt erzielbare monetäre Effekte stufe ich - noch - als gering ein. "Noch" deshalb, weil IK-Autoren zunehmend umsatzwirksame Effekte vermelden.
Sie nahmen das frühere Beteiligungsmodell (Fachbeiträge gegen einen Obolus seitens des Autoren aufzunehmen) vom Netz. Heißt das, Sie grenzen entsprechende Beteiligungen nun aus.
Die Möglichkeit, sich gegen eine redaktionelle Bearbeitungsgebühr und / oder monatliche Pauschale zu beteiligen, besteht nach wie vor. Jeweilige Konditionen bzw. Bearbeitungshonorare lassen sich per eMail oder fernmündlich abklären. Passende Textbeiträge - die meinen Auffassungen widersprechen dürfen - nehme ich von privat auftretenden Autoren übrigens fast durchgängig kostenfrei auf. Die Betonung liegt auf "passend". M. E. inhaltlich schwache Artikel berücksichtige ich grundsätzlich nicht. Dasselbe gilt bezogen auf werblich gehaltene Texte von Unternehmen. Der IK versteht sich als Fachportal, das Glaubwürdigkeit rigoros über Umsatz stellt.
Uns gefällt, dass Sie die Hilfsaktion für Sri Lanka ausführlich präsentieren. Auch wir engagieren uns für Notstandsgebiete. Nehmen Sie eine Darstellung unserer Aktivitäten analog dem genannten Beitrag auf?
Nein. Organisationen mit hauptamtlichem Verwaltungsapparat misstraue ich - von wenigen Ausnahmen abgesehen - heftiglich. Latent missionarisch bzw. religiös geprägten besonders. Die Sri-Lanka-Initiative nahm ich auf, weil ich deren Initiatoren persönlich kenne, schätze und sicher sein kann, dass alles Geld ankommt, wo es benötigt wird. Das Projekt läuft übrigens nach wie vor.
Ein Kompliment, dass Sie Stalys unverändert frei von Bannern halten. Allerdings frage ich mich, ob die HP nicht zu gut ist, um als "Werbeplattform" anderer "Zunftmitglieder" herhalten zu können. Stelle ich mir vor, unsere Firma würde ein Banner setzen, ein IK-Besucher ihm folgen ... ein Absturz aus "kosmischer" Fülle in inhaltsleere Gefilde. Also, Hand aufs Herz: Es fragen nur wenige an, nicht wahr?
Das traf lange Zeit hindurch zu. Teils, weil der IK gemessen an großen kommerziellen Seiten ein kleines Portal ist, teils aus dem Ihrerseits ausgefilterten Grund. Gespräche mit Immobilienprofis aus meinem Bekanntenkreis belegen es. - Sie wollten Beiträge schalten ... und durften nicht. Seit Anfang 2010 steigt die Anzahl eingehender Verlinkungsanfragen fortwährend. Insbesondere Versicherungsmakler, Immobilienportale und Immobilienfinanzierer scheinen das Portal als möglicherweise nützliche Werbeplattform entdeckt zu haben. Bislang ließ ich mich auf keinen der (zumeist halbseidenen) Vorschläge ein.