|
| Ziele/Vorstellungen | - Flächendeckend optimale Grundversorgung bzw.
- größtmögliche Verbraucher- und Wohnortnähe allgemeiner Versorgungseinrichtungen
- Womöglich Innenstadtentlastung
|
| |
Haltung/Vorbedingungen Kommune | - Ausreichende Einwohnerzahl des Gemeinwesens
- Ausreichende Bevölkerungsbasis in einzelnen beplanten Stadtteilen bzw. Stadtquartieren
- Verfügbare Flächenreserven
- Ausgewogene, in sich stimmige gesamtstädtische Netzplanung
|
| Händlerschaft | - Wettbewerbsoffenheit
- Bereitschaft zu Betriebsverlagerungen, Filialisierungen, Neuansiedlungen
|
| Mögliche Vorteile | - Über den gesamten Ort hinweg ideale Versorgungsstruktur
- Gesteigerte Ortsbindung der Bevölkerung
- Verringerte Kaufkraftabflüsse in Richtung randlicher bzw. außerörtlicher Handelsballungen
- Kurze Wege
- Gemindertes Verkehrsaufkommen
- Verstärkte Identifikation der Einwohnerschaft mit ihren jeweiligen Ortsvierteln; regerer sozialer Austausch
- Aufwertung bestehender Bausubstanz erhöhten Wettbewerbsdrucks
|
| Mögliche Nachteile | - Überhöhte Netzdichte, die sich in zu kleine Einzugsgebiete übersetzt, den Unternehmen also keine tragfähige Plattform bietet
- Unmittelbare Schwächung der Innenstadt bzw.
- Beschränkung einer gerichteten, im zwischenstädtischen Wettbewerb womöglich nötig werdenden funktionalen Stärkung des Hauptzentrums
- Ungenügende Wettbewerbsstärke einzelner Versorgungskerne gegenüber städtebaulich unintegrierten (auswärtigen) Handelsagglomerationen
- Zunehmende Leerstände und / oder Abwirtschaftung der Bausubstanz
|
|