Ansätze der Handelsplanung

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    2.2 Innerörtliche Netzverdichtung

    Ziele/Vorstellungen
    • Flächendeckend optimale Grundversorgung bzw.
    • größtmögliche Verbraucher- und Wohnortnähe allgemeiner Versorgungseinrichtungen
    • Womöglich Innenstadtentlastung

    Haltung/Vorbedingungen

    Kommune

    • Ausreichende Einwohnerzahl des Gemeinwesens
    • Ausreichende Bevölkerungsbasis in einzelnen beplanten Stadtteilen bzw. Stadtquartieren
    • Verfügbare Flächenreserven
    • Ausgewogene, in sich stimmige gesamtstädtische Netzplanung
    Händlerschaft
    • Wettbewerbsoffenheit
    • Bereitschaft zu Betriebsverlagerungen, Filialisierungen, Neuansiedlungen
    Mögliche Vorteile
    • Über den gesamten Ort hinweg ideale Versorgungsstruktur
    • Gesteigerte Ortsbindung der Bevölkerung
    • Verringerte Kaufkraftabflüsse in Richtung randlicher bzw. außerörtlicher Handelsballungen
    • Kurze Wege
    • Gemindertes Verkehrsaufkommen
    • Verstärkte Identifikation der Einwohnerschaft mit ihren jeweiligen Ortsvierteln; regerer sozialer Austausch
    • Aufwertung bestehender Bausubstanz erhöhten Wettbewerbsdrucks
    Mögliche Nachteile
    • Überhöhte Netzdichte, die sich in zu kleine Einzugsgebiete übersetzt, den Unternehmen also keine tragfähige Plattform bietet
    • Unmittelbare Schwächung der Innenstadt bzw.
    • Beschränkung einer gerichteten, im zwischenstädtischen Wettbewerb womöglich nötig werdenden funktionalen Stärkung des Hauptzentrums
    • Ungenügende Wettbewerbsstärke einzelner Versorgungskerne gegenüber städtebaulich unintegrierten (auswärtigen) Handelsagglomerationen
    • Zunehmende Leerstände und / oder Abwirtschaftung der Bausubstanz
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Aktualisierung: 21.06.2010© Elmar Pfeiffer, 80335 München (Impressum)Elmar.Pfeiffer@gmx.de